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Die Secession ist nun ein Swinger-Club

Kunstprojekt

Die Secession ist nun ein Swinger-Club

Auf der einen Seite des Eingangs in die Secession bewirbt ein Klopapierhersteller sein Produkt, auf der anderen Seite hängt das Plakat einer Zuckerlfirma. Drinnen wurden am Donnerstag zwei Ausstellungen eröffnet: In „Atlas“ experimentiert das Künstlerduo Nicole Six und Paul Petritsch mit ihrer Vorstellung von Raum und Zeit. Parallel dazu gibt es Installationen des Schweizer Künstlers Christoph Büchel. So weit so gut.

Künstlerisches Projekt.
Mit an Bord bei dem künstlerischen Projekt ist überdies der „Verein der ­kontaktfreudigen Nachtschwärmer“. (Infos: www.element6.at). Hinter diesem Namen verbergen sich vier Leute, die einen Swingerclub in Neubau betreiben. Diesen haben sie nun für zwei Monate in die Secession verlagert. Eintreten in den Sündenpfuhl, der von der Secession umgebaut, adaptiert und eingerichtet wurde (inklusive Sado-Maso-Kammer), kann jeder, der bereit ist, zu bezahlen.

Tagsüber ist der Swinger-Club mit den normalen Secessions-Eintrittspreisen beschaubar. Die einzige Einschränkung: man muss über 18 Jahre sein.

Dunkle Kammer.
Ab 21 Uhr geht es los: Man kann, muss aber nicht nackt sein, kann es mit jedem Mann und jeder Frau treiben. Schon für sechs Euro ist man dabei, bis zu 42 Euro kostet das erotische Vergnügen in der Secession.

In diesem Ort, den man mit den großen Künstlern der Zeit des Fin de siècle Klimt, Hoffmann und Co. verbindet, wird also jetzt gevögelt, geschlagen und gestrippt. (tok)

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