Ein Briefwechsel als Literatur-Thriller

Burgtheater

© APA/Barbara Gindl

Ein Briefwechsel als Literatur-Thriller

Überraschung. Peter Simonischek ist „positiv überrascht. Wie ich hörte, soll der Abend innerhalb weniger Stunden ausverkauft gewesen sein.“

Der Schauspiel-Star liest am Freitag (8.1.) im Burgtheater gemeinsam mit Gert Voss aus den Briefen zweier Giganten des Literaturbetriebs: Thema ist die Korrespondenz zwischen Thomas Bernhard und seinem Verleger, Suhrkamp-Chef Siegfried Unseld.

„Man lernt Thomas Bernhard in seiner Einsamkeit, seiner Unbestechlichkeit und seiner Parteilichkeit sehr gut kennen“, so Simonischek zu ÖSTERREICH. „Und man erlebt Siegfried Unseld als wirklich großartigen Verleger.“

Bestenliste
Der Band Der Briefwechsel Thomas Bernhard – Siegfried Unseld (Suhrkamp, 870 Seiten, 41 Euro) führt die aktuelle ORF-Bücher-Bestenliste an. Simonischek und Voss haben das Werk obendrein als Hörbuch (3CDs, Hörbuch-Verlag) herausgebracht. Und spätestens ab März wollen die Stars mit Bernhard-Unseld-Lesungen ins Burg-Repertoire.

Peymann
Der Bernhard-Abend ist nicht der einzige Burg-Hit zu Jahresbeginn. Am Samstag kehrt Claus Peymann als Regisseur nach Wien zurück: Er hat Premiere mit Shakespeares Richard II. In der Aufführung, die Peymann 2000 am Berliner Ensemble herausbrachte, spielen Michael Maertens und Maria Happel.

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