Ein Herz für Dr. House Ein Herz für Dr. House

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© RTL / Timothy White

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Ein Herz für Dr. House

Hugh Laurie über Charme des mürrischen TV-Doktors
Den Kollegen begegnet er mürrisch, den Patienten respektlos. Und wenn einer vor seinen Augen mit dem Tod ringt, wünscht er ihm schon mal eine gute Fahrt ins Jenseits. Dr. House ist die personifizierte Antithese zum klassischen Arzt. Und genau deshalb begeistert er Millionen.

Seit 2004 humpelt der unorthodoxe Infektionsexperte, Markenzeichen Gehstock, ausgeleiertes T-Shirt und stets eine Schmerztablette bei der Hand, durch das Princeton-Palinsboro Teaching Hospital.

ORF sendet vor RTL
Am Donnerstag, 26.2., startet auf ORF 1 die fünfte Dr. House-Staffel. RTL zieht eine Woche später jeweils dienstags mit den acht neuen Episoden nach. Die restlichen folgen im Herbst. Zum Auftakt stirbt Amber und House überwirft sich mit seinem einzigen Freund Wilson. Und auch in den weiteren Folgen gibt es – neben allerlei abenteuerlicher Diagnosen – wieder jede Menge privaten Zoff.
Abcasher Laurie
„Viele sagen: Ich wünschte, mir könnte jemand helfen. Völlig egal, wie sich derjenige verhält. Die wollen einen Dr. House“, erklärt sich Hugh Laurie (49), der als Sherlock Holmes im weißen Kittel pro Folge 400.000 Dollar casht, in InTouch den anhaltenden Boom.
Laurie ein Fall für House?
Ob er selbst ein Fall für den Chef-Zyniker wäre? Auf jeden Fall, schmunzelt der Brite: „Ich kann mein Leben nicht mehr als zehn Minuten in die Zukunft planen. Genauso wenig kann ich mich erinnern, was in der Vergangenheit war. Irgendwie glaube ich, dass ich einen ernsthaften Hirnschaden habe.“ Bis der Schauspieler selbst auf dem (Serien-)Bett landet, will er sich aber erstmal weiter um seine Patienten kümmern.
15 Millionen US-Fans
15 Millionen verfolgen in den USA seit Herbst die fünfte Staffel. Und auch in Österreich bleibt die Serie, trotz schwächelnder Quoten bei den Wiederholungen (zuletzt nur 299.000 ORF-Seher), ein Hit. Staffel vier verbuchte bis zu 466.000 Fans.

Kein Wunder: Eine sechste Auflage der preisgekrönten Spitalssatire – drei Emmys, zwei Golden Globes – ist bereits fix.

Pendeln für die Serie
Für Laurie, der in London mit Frau und drei Kindern (13, 16 und 18 Jahre) lebt, heißt es deshalb weiterpendeln nach L.A.. „Ich staune, wie erwachsen meine Kids mit der Trennung umgehen. Aber sie sind Briten. Sie reden mit mir nicht über Gefühle“, so Laurie in "InTouch". ­Einen Teilsieg kann er aber schon verbuchen: „Mein Ziel war es, sie nicht zu blamieren. Und das habe ich offenbar erreicht.“

Fotos: (c) RTL / Timothy White

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