Eine Zicke findet die Liebe

Romantisch

© Disney

Eine Zicke findet die Liebe

Komödie. Die Haare streng zurückgekämmt, die hohen Absätze unter Kontrolle, ebenso wie ihre frustrierten Mitarbeiter: Verlagsmanagerin Margaret (Sandra Bullock) zählt zu jener Sorte Chef, der man den morgendlichen Vanilla-Coffee am liebsten übergießen würde. Sie ist streng, launisch, unberechenbar. Vor allem ihr jüngerer Assistent Andrew (Ryan Reynolds) hat unter ihr zu leiden.

Deportation
Dann gerät Margarets Welt in Schieflage: Weil sie Kanadierin ist, droht ihr bei Ablauf des Visums die Ausweisung aus den USA: „Ich werde deportiert?“, staunt sie verwundert. Doch es gibt eine Lösung: Ein Ehemann muss her, und zwar schnell. Den findet Margaret in ihrem Assistenten, doch der will nicht heiraten. Schon gar nicht diese Zicke.

Aus Angst um seinen Job willigt er schließlich ein und besteht auf einen Antrag, den Margaret kniend vorträgt. Als die beiden zum Antrittsbesuch von Andrews Eltern nach Alaska reisen, schleichen sich in die Zweckpartnerschaft nach und nach so etwas wie zarte Liebesknospen ein.

Slapstick
Der Rest ist vorhersehbar, so wie es das Genre der romantischen Komödie verlangt. Nicht uncharmant, dafür aber mit einer zu großen Portion Slapstick (Greifvogel entführt Hund und Handy) inszeniert Anne Fletcher diese Heirats-Pointenschleuder und klaut dabei ungeniert bei Filmen wie Green Card oder Ein Chef zum Verlieben. Dass Margaret am Ende doch in den USA bleiben darf, ist nun wirklich kein Geheimnis mehr.

Selbst ist die Braut. USA 2009. 108 Min. Von Anne Fletcher. Mit Sandra Bullock, Ryan Reynolds, Betty White.

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