Lagerfeuerromantik mit Piano-Begleitung

Elton John in Wien

Lagerfeuerromantik mit Piano-Begleitung

Wien und Venedig – nur hier spielt Pop-Paradiesvogel Elton John (61) sein rares Solo-Programm. Im Rahmen der EURO-Konzerte rezitierte er gestern in der gut gefüllten Wiener Stadthalle (7.000 Besucher) zwei Stunden aus seinem schier unendlichen Greatest-Hits-Repertoire. Ohne großes Bühnen-Brimborium, ohne teure Videoeinspielungen und ohne Band. Nur der Meister am Piano. 380.000 Euro kassierte Elton für dieses einzigartige Gastspiel.

Reduktion
Im fragilen Klavier-Arrangement bewies Elton schon bei seiner Amerika-Tour, dass selbst Bombast-Hits wie I’m Still Standing, Crocodile Rock oder Philadelphia Freedom, auf das wesentlichste reduziert, nichts an Faszination verlieren. Ja sogar noch an Dramatik gewinnen. Der „Reduktionismus“ evozierte Lagerfeuer-Romantik mit Klavier-Begleitung und hob gerade seine berühmten Balladen wie Rocket Man (epochal), Sorry Seems To Be The Hardest Word und Don’t Let The Sun Go Down On Me in völlig neue Dimensionen. Ein ebenso unübliches wie ergreifendes Konzerterlebnis.

Diana-Tribute
Auch wenn Elton John in Wien auf sein 37 Millionen Mal verkauftes Diana-Tribute Candle In The Wind verzichtete und stattdessen die Original-Monroe-Version sang, bleiben der Song und die 1997 verstorbene Prinzessin für ihn unvergessen: „Der Auftritt bei ihrem Begräbnis war das surrealste Erlebnis meiner Karriere. Ich musste mich ständig ermahnen, nicht in Tränen auszubrechen und keinesfalls den Text zu vergessen.“

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