Endgültiges

Musikindustrie

© Jamie McCarthy

Endgültiges "Job - Aus" für 2.000 EMI-Mitarbeiter

Die Entscheidung ist gefallen, leider nicht zugunsten der Beschäftigten im Musik-Business: Der krisengeschüttelte britische Musikkonzern EMI streicht nun endgültig weltweit bis zu 2.000 Stellen. Pro Jahr sollten unter anderem dadurch 200 Mio. Pfund (263 Mio. Euro) eingespart werden, teilt das Unternehmen in London mit. EMI wurde im Sommer von dem Finanzinvestor Terra Firma inklusive Schulden für vier Mrd. Pfund übernommen. Nach früheren Medienangaben sind die Stellenstreichungen vor allem im schleppenden Musik-Kerngeschäft mit 4.400 Mitarbeitern geplant.

Der Konzern hat unter anderem Stars wie Robbie Williams und Coldplay unter Vertrag und schrieb zuletzt Verluste. Seit der Übernahme gab es immer wieder Streitereien mit Künstlern, die dem neuen Eigentümer vorwerfen, nichts von Musik zu verstehen.

Label der Stars
EMI, einst Zuhause der Beatles und heute das Label zum Beispiel von Robbie Williams oder Norah Jones, hat schwer unter dem Einbruch der CD-Verkäufe zu leiden. Hands, dessen Investmentunternehmen Terra Firma sich den britischen Traditionskonzern inklusive übernommener Schulden vier Milliarden Pfund (5,29 Mrd. Euro) kosten ließ, wollte zuerst mit einem harten Sparkurs gegensteuern, die Streichung der Jobs lässt sich

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