FM4-Frequency-Organisator Jenner im Interview

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FM4-Frequency-Organisator Jenner im Interview

Von 15. bis 17. August steigt auf dem Salzburg Ring eines der größten Rock-Festivals Österreichs: das Frequency. Organisator Harry Jenner im Interview.

ÖSTERREICH: Was waren in den vergangenen sechs Jahren die Höhepunkte, wo lagen Fehlerquellen?
Harry Jenner: Wir haben sicher viele Fehler gemacht. So mussten wir erst lernen, wie die Sanitärsituation abläuft. Als ich 2002 am Salzburg Ring startete, gab es außer Wiesen, wo nur 8.000 Leute hinpassen, kein vergleichbares Festival im Land. Niemand konnte mir zeigen, wie das funktioniert. Da braucht man viel Spaß an der Arbeit, weil man sonst weder Nerven noch Zeit im Übermaß aufwenden könnte. Aber seit 2004 schreiben wir schwarze Zahlen.

ÖSTERREICH: Was lockt die Besucher zum „Frequency“?
Jenner: Sie möchten ein entspanntes Wochenende verbringen, ohne Eltern, unter Freunden – und das kombiniert mit guter Musik.

ÖSTERREICH: Welches Budget verschlingt Ihr Festival?
Jenner: Das Band- und Produktionsbudget hält sich ungefähr die Waage. Das Gesamtbudget des Frequency-Festivals ist siebenstellig.

ÖSTERREICH: Wann beginnen Sie die Bands für das „Frequency“ ´08 anzufragen? Jenner: Wenn ich höre, dass gewisse Bands für nächstes Jahr eine Tour planen, beginne ich schon jetzt damit.

ÖSTERREICH: Warum haben Sie das „Frequency“ im Vorjahr auf 40.000 Besucher täglich limitiert?
Jenner: Wir könnten schon mehr Besucher zulassen, aber ich will nicht. Ich finde 40.000 schnuckelig und kuschelig – einfach besser.

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