Fasching - TV voller Narren

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© Ali Schafler/ORF

Fasching - TV voller Narren

"Nachzipfer“ Hannes Höbinger führt mit bewährten Taferln ins Kärntnerische ein. „Da Noste“ knöpft sich die heimischen Politiker vor. Und „Wirtschaftsschneiderlein“ Markus Warum gibt Nachhilfe im Business-Slang.

Auftakt
Mit den skurrilsten Sketches der Villacher Narrengilde aus den vergangenen Jahren eröffnet ORF2 am Freitag, 15.1. (20.15 Uhr) in Die große Lei Lei Show die neuer Faschingssaison.

Jubiläum in Villach
Das brandneue Programm, mit dem die Kärntner Gilde heuer das 55. Jahr begießt, folgt dann am 24. Februar (Aufzeichnung am 4., 5. und 6.Februar). Und neben neuen Sprüchen und Sketches (siehe unten) stehen zwei Comebacks, ein Bühnen-Jubiläum und ein Abschied an: So steht Alexander Telesko nach fünf Jahren Abstinenz wieder auf der Faschingsbühne, ebenso wie Helmut Binter, der als Werner Faymann sein Comeback gibt. Nachzipfer Hannes Höbinger mimt zum zehnten Mal den Oberlehrer. „Klopfer“ Manfred Tisal hingegen dirigiert den Villacher Fasching ab sofort hinter den Kulissen.

Quoten-Phänomen
Treffsichere Gags oder platte Sprüche unter der Gürtellinie: Seit der Geburtsstunde des Kärntner Lei-Lei-Spektakels am 19.Februar 1955 scheiden sich die Geister an der ehrenamtlichen Narrengilde.

Quoten-Highlight
Allerdings: Dem ORF beschert der Villacher Fasching alle Jahre wieder ein Quoten-Highlight. Zwar ist die Zeit der Zwei-Millionen-Shows vorbei, doch 2009 verbuchten Nachzipfer und Co. immer noch respektable 1.366.000 Seher – und damit 400.000 mehr als die Konkurrenz Narrisch guat. Der Fixplatz unter den Top-5-Sendungen des Jahres ist für die Lei-Lei-Stars damit auch heuer so gut wie fix gebucht.

Die besten Gags der Villach-Gilde

Klopfer:. „Wie heißt es so schön: Strache weiß, was Wien denkt. Und Häupl denkt, was Wien weiß.“

Markus Warum: „Sie kennen ja sicher den Unterschied zwischen unserer Bundesregierung und einem Theater: Im Theater werden gute Schauspieler schlecht bezahlt.“

Irina Kribitsch: „Jetzt mach i eh schon a Diät. Des haßt, eigentlich mach i jo zwa, weil von ana wird i nit satt.“

Helmut Bintner: „Faymann: Ich wollte einfach mal fragen, wie es dir so geht? – Berlusconi: Na, wie soll es einem Italiener schon gehen? Natürlich wie geschmiert.“

Machzipfer: „Vorschläge für neue Parteinamen: FKK – so nackert, wie Kärnten derzeit dasteht. PPK – die Pleite Partei Kärnten.“

S. Juchart & F. Kleinbichler: „Sie: Meinem Mann habe ich den guten Geschmack erst beibringen müssen. – Er: Da haben Sie aber Glück gehabt, dass er den nicht schon vorher gehabt hat.“

Klopfer: „Die Opposition beherrscht die Kunst, den Ast, auf dem die Regierung sitzt, so obzusageln, dass sie selbst noch drauf Plotz hot.“

Rudi Klampferer: „Meine Frau und ich haben uns gütlich getrennt. Sie hat das ‚Drinnen‘ bekommen und ich das ‚Draußen‘.“

Markus Warum: „Ich habe einen ehemaligen Hypo-Manager getroffen. Er wurde vor einem Jahr fristlos entlassen – er hat versehentlich Gewinne eingefahren.“

Jani Munda & Rudolf Herold: „Prasch: Wie schaffst du es, dich so fit zu halten? – Jürgens: Durch meine Freundin. Ich bring sie jeden Tag zur Schule und hol sie wieder ab.“

Klopfer: „Der Pröll wär jo der beste Kanzler, den es nie gab. Wonn der noch mehr Verwondte hätt, tät die gonze Regierung Pröll haßen.“

Nachzipfer: „Da unterrichtet man politische Bildung, aber den Gegenstand haben anscheinend viele Berufspolitiker geschwänzt.“

Noch mehr Lei Lei
Nach dem Best of Villach rittern in den kommenden Wochen die aktuellen Narrengilden um Lacher und Zuschauer:

5.2. Narrisch guat (1): Kindermund und Co.: Highlights der österreichischen Narrengilden im Stakkato.

12.2. Narrisch guat (2): Die Gag-Show geht mit Sketches und Sprüchen ins große Finale.

12.2. Villacher Fasching: Traditioneller Lei-Lei-Abschluss mit der Gag-Sitzung aus Villach.

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