Das ist die neue ORF-Power 2010/11

Action!

© ORF/Milenko Badzic

Das ist die neue ORF-Power 2010/11

Christian Clerici feiert ORF-Comeback mit der Wettkampfshow "Powerplay". Wer schafft es über den Action-Parcours und gewinnt eine Reise?

Traumbesetzung
"Wenn ich selbst als Kandidat in eine Show gehen müsste, dann ganz sicher in diese", verrät Christian Clerici (45). Nachsatz: "Powerplay passt einfach wunderbar zu mir und kommt meinen Interessen sehr entgegen."

Nicht als Kandidat, sondern als Moderator kehrt Clerici nach drei Jahren (damals moderierte er Quiz 13) in den ORF zurück und präsentiert die neue ORF-Action-Show Powerplay: Mit ProSieben – allerdings mit anderen Kandidaten und anderem Moderator – in Köln produziert, kombiniert Wissen, Geschicklichkeit, Kondition und Action.

Mann gegen Mann
Jeweils zehn Kandidaten treten in einer Show gegeneinander an. Zuerst gilt es, anhand verschiedener Hinweise einen Begriff zu erraten. Ist das geschafft, beginnt der wilde Ritt über den 17 Meter langen Action-Parcours. Hier gilt es beispielweise, in drei Meter Höhe Balancegefühl zu beweisen oder auf Stelzen Hockey zu spielen. Am Ende der Strecke wartet ein Buzzer. Wer ihn rechtzeitig drückt, ist eine Runde weiter.

Härtetest
"Die Kandidaten machen einiges mit, wir haben die Spiele aber so ausgewählt, dass sie nie gefährdet sind", verrät ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz. Den Siegern der einzelnen Shows winkt ein toller Preis. Sie dürfen sich aus einem bunten Potpourri an Reisen ihre ganz persönliche Tour – Traumurlaub oder Abenteuertrip – zusammenstellen.

Showdown im ORF
Mit Powerplay startet der ORF in seine neue Fernseh-Saison. "Für den ORF ist es ganz wichtig, dass wir beim Thema Show punkten", betont Generaldirektor Alexander Wrabetz und kündigt weitere Programm-Highlights für 2010/2011 an.

Action kommt dabei nicht zu kurz. Wie etwa beim eisigen Abenteuer Wettlauf zum Südpol ab Anfang 2011 mit Hermann Maier. Actionreich auch Felix Baumgartners Projekt Stratos, das der ORF 2011 umfassend begleiten will.

Erfolgsdruck
Nach massivem Sparkurs und dem schlechtesten Marktanteilswert in der Geschichte des Senders mit 33,9 Prozent im August (Kabel- und Satellitenhaushalte) soll es jetzt wieder aufwärts gehen. Der entscheidende Schritt dazu ist die Reform von ORF 1. Das nun vorgestellte Programm enthält bereits wichtige Eckpunkte dieses Reformpakets.

Quotenziel wollte Wrabetz, für den es um die Wiederwahl geht, keines nennen, betont jedoch auf ORF 1 gesprochen: "Der Marktanteil muss zweistellig bleiben."

Zu den für November angekündigten Doku-Soaps hält sich Wrabetz vorerst bedeckt. "Wir pilotieren zwei bis drei Projekte." Auch Dominic Heinzls neues Reportage-Magazin fehlt im Programm. Wrabetz: "Das wird sich heuer sicher nicht mehr ausgehen."


ORF-General Alexander Wrabetz über das neue Programm:

TV-AUSTRIA: Herr Wrabetz, am Dienstag hat der ORF sein Programm für die Saison 2010/2011 vorgestellt. Würden Sie uns bitte dessen Grundzüge in wenigen Sätzen skizzieren?
Alexander WRABETZ: Große Breite und Vielfalt, kombiniert mit einem breiten Angebot an öffentlich-rechtlichen Inhalten, Kultur und Information, mit der besten Unterhaltung, vor allem Hollywoodfilmen und Serien sowie soviel österreichisches Programm wie möglich. Es gibt keinen europäischen Sender, der diese Breite im Programm hat wie der ORF.

TV-AUSTRIA: Worauf dürfen sich die ORF-Zuschauer freuen?
WRABETZ: Zum Beispiel auf ein umfassendes Sportprogramm mit der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen und der nordischen WM in Oslo als Highlights im Winter, dann Fußball mit Bundesliga und Champions League. Wir erarbeiten unter dem Titel Menschen & Mächte Dokumentationen zu zwölf Kapiteln der österreichischen Zeitgeschichte des vergangenen Jahrhunderts. Wir investieren insgesamt 95 Millionen Euro, so viel wie noch nie, in österreichische Film- und Serien-Produktionen. Außerdem haben wie die gesamte Bandbreite der österreichischen Kabarett- und Comedyszene im Programm. Von Andreas Vitásek, Roland Düringer über Robert Palfrader bis zu für den Bildschirm völlig neuen Gesichtern in den neuen Comedy-Formaten B-Team und Burgenland ist überall.

TV-AUSTRIA: Fehlt noch das Thema Show?
WRABETZ: Ja, für den ORF ist es ganz wichtig, dass wir beim Thema Show punkten. Mit Powerplay, Helden von morgen, Dancing Stars und schließlich der Suche nach dem österreichischen Teilnehmer für den Song Contest 2011.

TV-AUSTRIA: Auffallend war die Zurückhaltung zum Thema Doku-Sopas, mit denen künftig der Dienstag bestückt werden soll.
WRABETZ: Derzeit haben wir zwei bis drei Projekte in der Pilotierungsphase, die sich alle um das Thema Hilfe in verschiedenen Lebenslagen drehen. Von diesen Piloten hängt auch ab, was wir in welcher Reihenfolge senden werden. Der ganze Slot ist so durchgeplant, dass er von Anfang November bis Juni nächsten Jahres bespielt werden kann.

TV-AUSTRIA: Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung von "Chili" am neuen Sendplatz?
WRABETZ: Ich habe immer gesagt, dass ich es mir bis Mitte Oktober ansehen werde, bevor ich es beurteile. Wenn ich mir aber die Zahlen der jungen Seher bei vergleichbaren Sendungen in Deutschland ansehen, dann geht es in die richtige Richtung.

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