Eingeschnappt

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"Finger im Po-Mexiko": Vulgär-Song polarisiert

Der schlüpfrige Song von Schlagerstern Micki Krause avancierte innerhalb weniger Wochen auch in Österreich zum Hit. Ebenso schnell, wie der Hit die Charts hochgeklettert ist, schaukelte sich der Brachialreim zur diplomatischen Krise empor. Der mexikanische Botschafter Jorge Castro-Valle Kuehne soll laut einem Bericht der Bild der Plattenfirma EMI einen äußerst verärgerten Brief geschickt haben.

Der Botschafter zu dem vulgären Song: "Wie Sie sicher verstehen werden, hat der Titel unter den Mitgliedern der in Deutschland lebenden mexikanischen Gemeinde grosse Empörung hervorgerufen, die zu Recht darüber verärgert sind, dass der Name Mexikos auf eine derart respektlose und vulgäre Weise verwendet wird." Der Botschafter sieht sich und sein Heimatland Mexiko durch Krause's Zeilen schlichtweg beleidigt und droht mit weiteren Konsequenzen, sollte das Lied nicht umgeschrieben werden.

Krause und Plattenfirma "pfeifen" drauf
Die Beschwerde scheint den Künstler und die Plattenfirma EMI wenig zu jucken. "Der Herr Botschafter scheint viel Zeit zu haben, dass er sich so ausgiebig mit einem Finger im Po beschäftigt. Man muss den Song mit Humor nehmen." Auch Rassismus-Vorwürfe weist er weit von sich. Krause: "Ich singe auf der Bühne auch: 'Finger in die Vagina, Bosnien Herzegowina.' Darüber hat sich auch noch niemand aufgeregt."

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