Gröni tanzt beim Amadeus

Austro-Grammy

Gröni tanzt beim Amadeus

Gut, Wolfgang Ambros, DJ Ötzi oder die EAV gaben dem Austro-Grammy einen Korb und werden aufgrund von Termin-Kollisionen nicht live dabei sein. Trotzdem wird die Zeremonie am 18. April im Wiener Gasometer der beste Amadeus aller Zeiten. Stargast Herbert Grönemeyer, der auch als einziger Sieger bereits feststeht, trifft erst knapp vor Showbeginn (20 Uhr) aus Berlin kommend in Schwechat ein und will den Abend in einer Wiener Disco ausklingen lasen.

ÖSTERREICH-Stars am Parkett
Der dreimal nominierte Songcontest-Teilnehmer Eric Papilaya wird erstmals mit seiner Neo-Freundin Julia Leonhartmair über den roten Teppich schreiten und Oscar-Sieger Stefan Ruzowitzky, der ebenso wie Christine Reiler, Alf Poier oder Gerry Keszler einen Award überreichen wird, verleiht der neunten Amadeus-Gala einen Hauch von Hollywood. Darf Christina Stürmer, die auch ihren Hit Engel fliegen einsam singen wird, auf ihren bereits achten Award hoffen, so liefert Hubert von Goisern mit Leben eine Weltpremiere. Dazu wird bei der auf Puls4 live übertragenen Show erstmals auf herkömmliche Moderation verzichtet. Bestreiten u.a. Die Happy, Ich+Ich und Amy MacDonald das Live-Programm, so dürfen Mario Lang, Die Neuen Österreicher oder Luttenberger*Klug je zweimal auf den begehrtesten heimischen Musikpreis hoffen.

Interview mit Amadeus-Macher Mario Rossori

ÖSTERREICH: Wie wichtig ist der Amadeus?

Rossori: So wie jeder Musikpreis ist auch der Amadeus ein hervorragender Gradmesser für aktuelle Musik-Trends. Gerade für den vielerorts belächelten Austro-Pop ist der Amadeus daher extrem wichtig. Und die heurige Veranstaltung ist die beste aller Zeiten.

ÖSTERREICH: Welchen internationalen Stellenwert hat der Amadeus?

Rossori: Das ist ein österreichischer Musikpreis und daher international nicht wirklich relevant. Aber auch die viel gerühmten Brit-Awards interessiert außerhalb von England nur eine Minderheit. Die wenigsten Österreicher können sich noch erinnern, wer da heuer gewonnen hat.

ÖSTERREICH: Die Branche ist in der Krise. Darf sie sich dann feiern?

Rossori: Die Filmindustrie steckt noch mehr als die Musikindustrie in der Krise. Trotzdem würde niemand den Oscar infrage stellen.

ÖSTERREICH: Viele arrivierte Stars boykottieren heuer den Amadeus  …ROSSORI: Die hatten andere Termine. Niemand sagte grundlos ab.

ÖSTERREICH: Ihre Pläne zum zehnjährigen Jubiläum 2009?

Rossori: Die Stadthalle wäre ein Traum. Aber noch wichtiger wäre, es noch besser als heuer zu machen.

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