Hälfte der Österreicher ist Halloween egal

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Hälfte der Österreicher ist Halloween egal

Halloween steht vor der Tür - vermehrt auch in Österreich. Das mittlerweile sehr beliebte bunte Treiben, dem ein keltisch-heidnischer Ursprung nachgesagt wird, und aus den USA seinen Siegeszug nach Europa angetreten hat, steht im Gegensatz zum stillen Allerheiligen und Allerseelen. Laut einer Umfrage des Humaninstituts Klagenfurt (850 Befragte) hält man Halloween hierzulande größtenteils für "reine Geldmacherei", durch die heimische Traditionen verloren gehen.

Heimische Traditionen im Hintergrund
50 % der Österreicher halten Halloween demnach für "unnötige Geldmacherei", abgeschlagen auf Platz zwei (22 Prozent) rangieren jene, die das Fest als "völlig unproblematisch" betrachten. Gleich 63 % der Befragten waren der Ansicht, dass durch Halloween heimische Traditionen in den Hintergrund gedrängt werden, während nur 22 % das nicht glauben.

Allerseelen und Allerheiligen "unattraktiv"
Überraschend einhellig fielen die Antworten bezüglich der Frage aus, woran es liegen könnte, dass das heimische Brauchtum in Vergessenheit zu geraten droht. 78 %  gaben an, die "unattraktive Gestaltung" von Allerheiligen und Allerseelen sei Schuld daran, 63 % sind der Ansicht, die beiden Tage seien "kommerziell nicht dermaßen ausschlachtbar" wie Halloween.

Durchaus wirtschaftlich denken die Österreicher offenbar, wenn es um die "Rettung" der beiden Feiertage gehe. Um diese für junge Menschen attraktiver zu gestalten, ist für 87 % "die Etablierung eines Marktes für österreichische Produkte mit traditionellem Hintergrund" nötig. 74 % meinen, man müsse die alten Traditionen an die Bedürfnisse der jüngeren Generation anpassen.

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