Harnoncourt geht unter die Haut

Mozartwoche

Harnoncourt geht unter die Haut

Nach dem furiosen Auftakt der Salzburger Mozartwoche 2015 mit Bartabas’ Pferde-Ballett zu Mozarts Kantate Davide penitente unter Marc Minkowski am vergangenen Donnerstag folgt heute der nächste Höhepunkt des renommierten Winterfestivals, das heuer das Salzburger Jahrtausendgenie mit Werken des romantischen Wiener Liederfürsten Franz Schubert und des amerikanischen Avantgarde-Komponisten Elliott Carter in Beziehung setzt.

Im Großen Festspielhaus musiziert Nikolaus Harnoncourt mit den Wiener Philharmonikern ein reines Schubert-Programm: Die Rosamunden-Ouvertüre, die Kleine C-Dur Symphonie und die berühmte 7. Symphonie in h-Moll, die Unvollendete.

Romantiker
„Ich bin ja ein abgrundtiefer Romantiker“, sagt der Großmeister des Originalklangs, „und es hat in meinem Leben keine Zeit gegeben, in der ich nicht Schubert aufgeführt hätte. Seine Musik ist sehr, sehr gut, und sie steht mir sehr nahe. Besonders ist außerdem, dass Schubert im Wiener Dialekt schreibt, was übrigens kein einziger Komponist der Wiener Klassik gemacht hat.“

„Die Unvollendete“
Und: „Die Unvollendete ist ein Stück, das ich sehr liebe, das mir seit 60 Jahren unter die Haut geht.“

E. Hirschmann-Altzinger

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