Jackson-Tribute wieder geplatzt

Peinlich

© APA/Roland Schlager

Jackson-Tribute wieder geplatzt

Nach der spektakulären Absage eines für den 26. September geplanten Michael-Jackson-Tribut-Konzerts vor Schloss Schönbrunn in Wien haben sich nun auch die Ersatz-Pläne der Veranstalter zerschlagen: Das für Juni 2010 angekündigte Jackson-Tribute in London wird ebenfalls nicht stattfinden.

Liquidation
Die dahinterstehende Firma "World Awards Media" von Veranstalter Georg Kindel, der das Tribute gemeinsam mit Jacksons Bruder Jermaine organisieren wollte, sei vom Mehrheitseigentümer Superfund liquidiert worden. Kindel habe sich "fassungslos" darüber gezeigt. Bei "World Awards Media" war Freitagmorgen, 18.12., niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Hochfliegende Pläne
Für das Wiener Konzert waren zuerst hochfliegende Pläne (und ebensolche Kartenpreise) verlautbart worden. Jedoch blieben die von Kindel und Jermaine Jackson auf Pressekonferenzen in Wien, London und Berlin angekündigten Künstler hinter den medial geschürten Erwartungen zurück; Musiker wie Chris Brown, Mary J. Blige oder Natalie Cole, deren Auftritte angekündigt wurden, dementierten ihre geplante Teilnahme darüber hinaus. Kindel und Jackson gaben u.a. den negativen Medienberichten die Schuld an der Absage. "Wenn wir in Wien nicht erwünscht sind, dann gehen wir nach London", so Kindel damals.

Stadt Wien auch verstrickt
Auch die Stadt Wien musste zurückrudern: Eine von Wiens Vizebürgermeisterin Renate Brauner (S) avisierte Unterstützung der Stadt von 600.000 Euro wurde knapp vor der Konzert-Absage zurückgezogen.

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