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Jubel für die Pfingstfestspiele Salzburg

Ovationen für Cecilia Bartoli

Jubel für die Pfingstfestspiele Salzburg

Die Salzburger Pfingstfestspiele, die seit 2012 unter der Leitung der römischen Primadonna assoluta Cecilia Bartoli stehen, sind das erfreulichste Festival im festspielreichen Österreich. Das ist zweifellos das Verdienst der aus der Harnoncourt-Schule kommenden, vom Publikum geliebten Ausnahmesängerin, die nicht nur mit ihren Stakkatokaskaden und Koloraturgirlanden begeistert, sondern auch eine gebildete Musikforscherin und kluge Programm-Macherin ist.

Schottisch. Heuer entführte die göttliche Römerin in die mythisch-romantische Zauberwelt Schottlands, wo sie selbst in zwei schottischen Opern für Furore sorgte: als Händels, für den Mezzosoprankastraten Giovanni Carestini kreierter androgyner Ritter, Ariodante und als Rossinis Donna del lago, die in den Highlands von der Liebe träumt.

Genial. Ein weiterer Höhepunkt war das schottische Konzert von Antonio Pappano und seiner römischen Accademia di Santa Cecilia mit dem genialen walisischen Bassbariton Sir Bryn Terfel: Sein Auftrittsmonolog Die Frist ist um von Wagners ursprünglich in Schottland spielender romantischer Oper Der fliegende Holländer war atemberaubend, Pietà, rispetto, amore, die finale Arie von Verdis schottischem Massenmörder-König Macbeth, ein Ereignis.

E. Hirschmann-Altzinger

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