Komödie erobert mit eigenem Kunst-Slang Komödie erobert mit eigenem Kunst-Slang

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Komödie erobert mit eigenem Kunst-Slang

Es gibt ein Kinoleben neben Bond. Während Ein Quantum Trost derzeit alle Besucherrekorde bricht, geht am Freitag eine Komödie an den Start, der dies in Frankreich gelang. Willkommen bei den Sch’tis: 20 Millionen Menschen, also ein Drittel der Gesamtbevölkerung, sahen den Film in Frankreichs Kinos an. Das gelang – bis auf Titanic – nicht einmal den mächtigsten Blockbustern aus Hollywood.

Nordpol
Der große Boom gilt einer kleinen Geschichte. Im Zentrum steht ein Postler, der aus dem mediterranen Süden Frankreichs in den Norden versetzt wird. Freunde und Familie finden, genausogut könnte die Reise zum Nordpol gehen. Im Norden sei es so kalt, dass einem die Zehen abfrieren, und obendrein sprächen die Menschen einen absolut unverständlichen Slang: Sch’ti. Der Film jongliert geschickt, verspielt und hinreißend komisch mit regionalen Vorurteilen – und lässt die Leute aus dem Norden letztlich sehr gut aussteigen. Beim Export galt als größtes Problem die Frage, wie man den Sch’ti-Dialekt ins Deutsche übersetzen kann. Das wurde mit einem Kunst-Slang eindrucksvoll gelöst.

Foto: (c) Luna Filmverleih

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