Kritik

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Konzert: Dylan ließ Wien im Dunkeln

Finsteres Gastspiel von Bob Dylan in Wien! Nicht nur, dass die Ikone in der Stadthalle vor nur 7.000 Fans Klassiker wie Blowing In The Wind fast bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte („Das gehört so gesungen, früher habe ich das nur falsch aufgenommen“), verzichtete er dabei fast auf jedes Bühnenlicht und rockte 100 Minuten im Halbdunkel. So finster war noch kein Konzert in Wien.

Keine Hits. Vom Opener Things Have Changed bis zum Finale Long And Wasted Years ließ Dylan im regulären Programm alle Hits außen vor. Sang statt Like A Rolling Stone oder Mr. Tambourine Man nur Raritäten wie Duquesne Whistle und Early Roman Kings. Er spielte dabei ausschließlich Klavier und murmelte unverständlich die Texte.
Erst als Zugabe gab’s mit All A Long The Watchtower und Blowing In The Wind dann doch noch zwei Klassiker. Aber noch immer kein Licht.

 (zet)

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