21. Oktober 2009 08:55
Comeback für Harald Krassnitzer (49) im Tatort-Kommissariat: Seit Samstag
dreht Österreichs beliebtester Verbrecherjäger in Wien seinen neuesten
Krimifall Operation Hiob. Im Film, in Szene gesetzt von Nikolaus Leytner
(Deutscher Fernsehpreis für Ein halbes Leben), legt sich Krassnitzer als
Ermittler Moriz Eisner mit Heroinhändlern an.
Ende November folgt dann Serienschlag Nummer zwei, ebenfalls in Wien.
Arbeitstitel: Tatort: Glaube-Liebe-Tod. Beide Filme laufen voraussichtlich
2010 im ORF.
Vom Winzerhof ins Drogenmilieu
„Bis Anfang Oktober haben wir in
Rust die dritte Winzerkönig-Staffel abgedreht (2010 im ORF, Anm.), jetzt
geht’s direktissima weiter zu zwei Tatorten“, erzählt Krassnitzer im
ÖSTERREICH-Gespräch vom fliegenden Setwechsel.
Seit 1995 sorgt der gebürtige Salzburger als TV-Kommissar für Topquoten im
ORF (802.000 Seher mit Tödliche Habgier am 13. September). Tatort: Operation
Hiob, in dem sich Krassnitzer ins heimische Drogensyndikat einschleust und
dabei selbst (beinahe) seine weiße Weste verliert, ist sein 22. Fall. Und es
sollen noch viele mehr werden: „Ich mache das gerne, mir macht das einfach
Spaß!“
„Bin kein Frauenheld!“
Obwohl er als Tatort-Polizist
und Winzerkönig vor allem die weibliche Zuschauerschaft begeistert, sieht
sich Krassnitzer bis heute nicht als Frauenschwarm. Im Gegenteil: „Ich kann
mir das nicht erklären“, schmunzelt er in ÖSTERREICH. „Ich bin sicher kein
Frauenheld. Mir sind noch nie BHs oder Unterhosen entgegengeflogen und vor
meinem Hotel stehen auch keine kreischenden Mädchen.“
Die müsste der Schauspieler und bekennende Sozialdemokrat, der sich abseits
des Drehsets u. a. für das Hilfswerk Austria engagiert, allerdings ohnehin
ziehen lassen. Denn der TV-Star ist seit Sommer unter der Haube. Am 11. Juli
heiratete er im Stillen seine Filmkollegin Ann-Kathrin Kramer (43), hielt
die Zeremonie bis nach dem Ringetausch erfolgreich geheim.
Neuer Zweiteiler 2010
Im Fernsehen ist Harald Krassnitzer aber
weiter für seine Zuschauer zum Greifen nah, etwa am 20. und 21. Jänner im
brandneuen Zweiteiler Mit Glanz und Glori