Liebe in Zeiten des Krieges

Start "Fierrabras" in Salzburg

Liebe in Zeiten des Krieges

In seinem nur 31 Jahre währenden Leben hat Franz Schubert 14 Opern und Singspiele geschrieben, von denen nur zwei, Die Zwillingsbrüder und Die Zauberharfe, zu seinen Lebzeiten aufgeführt wurden.Am Mittwoch hat bei den Salzburger Festspielen – zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals – eine Schubert-Oper Premiere: Fierrabras, das zur Zeit Karls des Großen spielende Kreuzritterspektakel um Liebes- und Kriegswirren zwischen Mauren und Christen, wurde auf Wunsch von Nikolaus Harnoncourt ins Programm genommen. Aus Altersgründen hat der Großmeister des Originalklangs die Produktion leider abgesagt. Der auf moderne Musik spezialisierte deutsche Dirigent Ingo Metzmacher springt ein, Peter Stein besorgt die Inszenierung.
Besetzung. „Ich habe mit Harnoncourt ausführlich über das Stück gesprochen, und er hat mir viele seiner Überlegungen überlassen“, sagt Metzmacher. „Schubert begleitet mich mein gesamtes Musikerleben. Dieser Komponist ist ein Sonderfall, höchstens mit Janáček vergleichbar.“ Die Besetzung hat Harnoncourt gemacht: Michael Schade singt den Fierrabras, Julia Kleiter die Emma, Dorothea Röschmann ist als Florinda zu erleben.E. Hirschmann

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