Madsen: Wenn ein Nachname zur Musik wird

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© Pressefoto/ www.madsenmusik.de

Madsen: Wenn ein Nachname zur Musik wird

Als Festivalband hat sich die Band Madsen längst etabliert: Die drei Brüder mit dem klingenden und selbigen Nachnamen holten noch zwei weitere Musiker an Bord und betrieben seit ihrer Geburtsstunde vorallem eines: Deutschrock par excellance. Die Stimme des Sängers Sebastian Madsen ist charakterisch rauh, die Songs mit Texten über die drei "L", Liebe, Lust und Löcher (emotionale), treffen den Nerv einer nach purem Rock und extatischen Gitarren geifernden Masse - nur mit dem Unterschied, dass Madsen wirklich speziell sind - und sich bei genauerem Hinhören von vielen ihrer im ähnlichen Genre angesiedelten Bands unterscheiden.

Rasant unterwegs
Noch im Ohr geblieben sind ihre Hitsingles "Die Perfektion", "Goodbye Logik", "Ein Sturm" oder "Immer mehr", nun hat die aus dem deutschen Prießeck stammende Band ein neues und ihr mittlerweile drittes Album nachgeschossen ("Frieden im Krieg"), von dem als erstes die Single "Nachtbaden" ausgekoppelt wurde. In typischer Madsen-Manier gehalten, gibt es bei "Nachtbaden" eine - verwegen psychotische - Aufforderung, den Frust abzudrehen und etwas Verbotenes zu machen, wie betrunken Nachtbaden zu gehen. Nicht bei jedem Rockfan beliebt, umgibt Madsen aber doch etwas Rohes und Unbedarftes, deren Schönheit und Tiefsinnigkeit sich erst nach mehrmaligem Hörgängen erschließt - dafür dann aber umso stärker und inniger.

Madsen kommen - nach ihrem umjubelten Donauinselfestgig 2007 - am 8. April nach Graz ins PPC und am 9. April nach Wien in die Arena.

Karten unter 01 96 0 96 oder www.oeticket.com

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