Max Ernsts surreale Suchbilder

Albertina

© Albertina

Max Ernsts surreale Suchbilder

„Als man Charlie Chaplin einst fragte, welchen Roman er auf eine Weltreise mitnehmen würde, wählte er Max Ernsts "Une semaine de bonté" (Eine Woche des Wohlergehens). Darin finde er alles, was er für seine Imagination brauche“, erzählt Max-Ernst-Spezialist Werner Spies, der für die neue Ausstellung in der Wiener Albertina verantwortlich zeichnet.

Die Schau voll absurd-phantasievoller Collagen ist eine kunstgeschichtliche Sensation, wurden die Bilder bisher nur einmal ausgestellt: 1936 in Madrid. Ab heute werden die Blätter von Max Ernsts Roman, der für den Surrealismus wegweisend war, erstmals in ihrer Gesamtheit gezeigt.

Collage
Ernst wählte Holzstiche aus französischer Trivialliteratur, denen er surreale Elemente hinzufügte: So bekamen die Figuren der Groschenromane Vogel- und Löwenköpfe oder Drachenflügel. Es ist ein Vergnügen, in den Bildern nach den surrealen Spielereien zu suchen.

Max-Ernst

(c) Albertina

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