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Für die Aufnahmen zum Film "Nanga Parbat" wird Osttirol zu Pakistan
Osttirol ist derzeit Schauplatz der Dreharbeiten für den neuen Film von Joseph Vilsmaier, der das Bergsteigerdrama der Brüder Reinhold und Günther Messner am Nanga Parbat verfilmt. Günther Messner verlor bei der Expedition 1970 sein Leben. Außenszenen, die Geschehnisse im Basislager am Nanga Parbat und die Rückkehr Messners nach dem Tod seines Bruders, wurden statt an Originalschauplätzen in Pakistan auf den Großvenediger verlegt.
Markovics mit Hauptrolle
Rund 80 Mitwirkende tummeln sich seit
vergangenen Freitag, 12.6., am Fuße des 3.662 Meter hohen Bergriesen. Neben
den Schauspielern sollen auch pakistanische Scherpas dabei sein. Diese
warten aber noch aufgrund eines fehlenden Visums auf ihre Ausreise in
Pakistan. Der Expeditionsleiter Karl Maria Herrligkoffer wird von Karl
Markovics verkörpert. Auch Reinhold Messner ist als Berater am Set anwesend.
Er arbeitet eng mit Regisseur Vilsmaier zusammen.
Der Film mit einem Gesamtbudget von rund 6,9 Millionen Euro ist großteils abgedreht. Es folgen noch Aufnahmen in Südtirol, erklärte Thomas Fuchs von Cine Tirol. Der Streifen mit dem Titel „Nanga Parbat“ wird im Jänner 2010 in die Kinos kommen.
Film sei "keine Rechtfertigung, sondern schildert die Tatsachen"
Messner
hatte im Vorfeld klargestellt, dass der Film keine Rechtfertigung werden,
sondern die Tatsachen schildern soll. „Die Geschichte ist aufgeklärt“, sagte
der Extrembergsteiger, der als erster Mensch alle Achttausender bezwang.
Ex-Kameraden hatten Messner vorgehalten, er habe den Bruder nach dem
Gipfelsieg allein ins Lager zurück gehen lassen und trage Mitschuld an
seinem Tod.
Die damals 23 und 25 Jahre alten Brüder waren zur Erstbesteigung der höchsten Steilwand der Welt aufgebrochen. Die Leiche wurde 2005 gefunden.

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