Spannung

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"Mundl" kommt ins Kino

Eigentlich hat es ja geheißen, dass Karl Merkatz seiner auf den Leib geschriebenen Figur "Mundl" nach dem letzten Take der beliebten ORF-Serie "Ein echter Wiener geht nicht unter" auf ewig Adieu sagen würde. Nun ist es anders gekommen - und Fans sind ob der guten Nachrichten höchst erfreut.

Neuauflage haben Fans heraufbeschworen
Ab dem Jahr 1979 gab es dann etliche Wiederholungen der einzelnen Folgen und insbesondere der wohl bekanntesten Weihnachts- und Neujahrsepisode. Video-Serien und DVD's haben den Markt erobert, als das Internet in die Haushalte Einzug hielt, war es nur eine Frage der Zeit, bis eine Website entstand, die sich mit dem bereits zum Kultstatus entwickelten Format beschäftigte:„Mundl.net“. Tausende Fans haben sich bisher über die Serie und deren Schauspieler in dem Forum ausgetauscht.

Serien-Sohn wollte Fortsetzung
Klaus Rott, der die Rolle des Karli Sackbauer (Mundl's Sohn) verkörperte, erkannte das Verlangen des Publikums und begann vor 3 Jahren ein äußerst erfolgreiches Solokabarettprogramm. Das Projekt erhielt aufgrund der Verkaufszahlen und der anhaltenden Beliebtheit beim Publikum eine neue Dynamik. Sowohl der Drehbuchautor als auch alle weiteren Schauspieler rund um Karl Merkatz konnten für ein neues Mundl-Projekt gewonnen werden, welches offenbar alle Erwartungen übertreffen sollte - ein eigener "Mundl"-Kinofilm. Als Regisseur tätig ist Kurt Ockermüller, der damals schon bei etlichen Serienfolgen Regie führte.

Drehstart 14. April
Die Film-Dreharbeiten sollen von 14. April bis 31. Mail laufen. Der Wiener Filmfonds fördert das spannende Projekt auch mit 528.000 Euro, als Filmtitel steht auch schon fix "Echte Wiener" fest. Ingrid Burkhard (Ehegattin), Klaus Rott (Karli), Erika Deutinger (Hanni) oder Dolores Schmidinger (Fini) haben sich zusammengetan, um den Mundl-Mythos wieder auferstehen zu lassen. In der Zwischenzeit ist auch viel passiert. Mundls Kleingartenhaus wich einer Autobahn, Sohn Karli ist passionierter Golfspieler, Tochter Hanni lebt mit Sohn Olaf in Hamburg, Franzi "Nudlaug" Vejvoda agiert als saufender Schriftsteller. Man darf also gespannt sein, wie sich das Leben der Familie Sackbauer - fast 30 Jahre nach Drehende - weiterentwickelt hat. Der Film soll noch heuer in die Kinos kommen.

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