Naked Cinema: Ein Kino ohne Ort

Filmfestival

© Naked Cinema

Naked Cinema: Ein Kino ohne Ort

Am 8. Juli startet das zehntägige interaktive Filmfestival "Naked Cinema" im Wiener Augarten. Das traditionelle "Kino unter Sternen" findet dieses Jahr nicht statt, da die Organisatoren im Umfeld der EURO 2008 "wenig Raum für mediale Ankündigungen und attraktive Vermarktung" sahen. Mit dem "Naked Cinema" haben sie sich jedoch ein Ersatzprogramm überlegt. Dabei geht es aber nicht um erotische Filme, sondern um die Enthüllung des Kinos selbst.

Interaktiv
"Nackt deshalb, weil es keine Tribüne oder Leinwand gibt, sondern nur die nackten Grundstrukturen des Kinos", schildert Nicole Wolf, Pressebeauftragte des Festivals. Tatsächlich soll im Rahmen des täglich von 13 bis 21 Uhr geplanten Programms das Kino in seine Grundbestandteile wie Drehbuch, Drehort, Soundtrack oder Inszenierung zerlegt und das Medium durch Erleben, Aufspüren, Hören, Schmecken und Bestaunen erfahren werden. Die interaktiven Veranstaltungen werden von PRINZGAU/podgorschek, Oliver Hangl, Brigitte Mayr, Michael Omasta und Lampalzer/Oppermann gestaltet.

Ersatzprogramm
Durchgehend geöffnet ist die auf der Schüsselwiese platzierte "Caravanserai". Dort sind drei Wohnwägen zu finden, der erste von ihnen soll das "kleinste Kino der Welt" sein, der zweite dient der Kulinarik, und im dritten ist eine künstlerische Installation zu finden. Im Kulinarik-Wohnwagen gibt es nun doch auch Erotisches zu entdecken - ganz im Zeichen des Kinos wird serviert, was man auch auf der Kinoleinwand verzehrt - von Vanille Brüstchen über Schlachttorten kann mit allerlei kulinarischen Kuriositäten der kleine Hunger gestillt werden.

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