Kultursommer

"Napoleon – Feldherr, Kaiser und Genie"

Wer war dieser physisch kleine, aber vom Ego her große Feldherr Napoleon, der Europas Geschichte im 18. Jahrhundert so stark prägte? Die Antwort auf diese Frage steht im Zentrum der Großausstellung auf dem niederösterreichischen Renaissanceschloss Schallaburg.

Die Schau Napoleon – Feldherr, Kaiser und Genie zeigt viele Facetten des berühmten Franzosen: Sein Leben, seine Kriegskunst, aber auch private Seiten. Wertvolle Exponate aus dem Kunsthistorischen Museum Wien, dem Louvre oder der Eremitage in St. Petersburg sollen Napoleons Wirken veranschaulichen.

Verbannung
Beeindruckende Gemälde wie Napoleon im Krönungsornat, zahlreiche Uniformen, Orden, Waffen und sogar Napoleons Bett, in dem er während der Verbannung auf St. Helena schlief, geben Einblicke in die Welt dieser historischen Person.

Greifbar anschaulich wird die Ausstellung durch zwei große Leidenschaften Napoleons: Krieg und Blumen.

So wurde ein originalgetreu nachgebautes Schau-Feldlager der k.k. Armee aufgestellt, das bis November vom beschwerlichen Leben der Soldaten zeugt. Ein Schauzelt gibt Aufschluss, mit welcher Ausrüstung gegen Napoleon in den Krieg gezogen wurde.

Rosensorten
Das napoleonische Beet mit Dahlien, Kaiserkronen, Phlox und der Kaiserin Josephine gewidmeten Rosensorten lassen den Feldherrn in einem wenig bekannten, persönlichen Licht erscheinen.

Spezielle Familienführungen am Wochenende, die im Juli und August, bei Bedarf auch wochentags, angeboten werden, sowie interaktive Stationen machen die Ausstellung auch für neugierige Kids zur aufregenden Zeitreise.

Für zwei Altersgruppen (6–9 Jahre und 10–14 Jahre) stehen Rätselhefte gratis zur Verfügung. Werden alle Rätsel richtig gelöst, wartet am Ende eine Urkunde. Am 22. und 23. August wird Geschichte beim Napoleon-Familienfest lebendig gemacht. Darsteller in historischen Uniformen zeigen das Leben der Soldaten um 1809. Live-Musik, kulinarische Köstlichkeiten und ein Kinderprogramm runden das Erlebnis ideal ab.

Höhepunkt ist ein nachgestelltes, eindrucksvolles Gefecht zwischen dem österreichischen und französischen Heer. Mehr als hundert Mann stürzen sich ins Kampfgetümmel. Pferdegewieher, Kanonenfeuer – die Besucher befinden sich mitten im Geschehen.

Basteln
Speziell für Kinder gibt es viele Spiel- und Bastelstationen. Die jungen Abenteurer können die Spiele der napoleonischen Zeit selbst ausprobieren.

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