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Mega-Show

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Nena singt mit ihrem Sohn in Wien

„Kein Konzert ohne Luftballons“, hatte Nena (50) im ÖSTERREICH-Interview als Motto ihrer Party 50-Geburtstagstour versprochen. Am Donnerstag mussten beim Auftakt in Braunschweig 5.000 Fans, darunter Hunderte Volksschulkinder, aber bis knapp vor 23.30 Uhr darauf warten. Erst als Zugabe gab’s den 1983er-Klassiker 99 Luftballons – begleitet von ebenso vielen, von der ­Decke herabschwebenden Ballons und zwei riesigen schwarz- weißen Bällen mit der Aufschrift „Nena 50“. Am Sonntag (11.4.) kommt Nena mit der 24 Songs starken Hit-Show in die Wiener Stadthalle.

Hit-Show
Vom Opener Made In Germany bis zum Schluss-Furioso rund um ­Irgendwie, irgendwo, irgendwann gab sich Gabriele Susanne Kerner (so Nena bürgerlich) in der Volkswagen Halle von Braunschweig als gut gelauntes Geburtstagskind. Zwischen zwei Showtreppen, Nebelschwaden und zehnköpfiger Hardrock-Band amüsierte sie, supersexy in hautengen Jeans und Glitzer-Top, dabei mit teils peinlichen Ansagen („So steht doch endlich auf!“) vor allem die Kinder im Publikum. Ein paar holt sie – wie in jeder Tourstadt, also auch in der Wiener Stadthalle – auch zu sich auf die Bühne. Mit dem 16-jährigen Daniel stimmte sie ­sogar den Oasis-Klassiker Wonderwall an.

Nenas Sohn singt mit
Überraschte Nena schon nach zehn Minuten mit brachialer Rock-Version von Nur geträumt, so nahm sie bei Lass die Leinen los und Wunder geschehen das Tempo raus: Auf einer Zweitbühne mitten unter den Fans streute sie ein halbakustisches Set ein. Dafür gab’s Hyperaktiv als wummernden Electronic-Dancefloor-Kracher und mit dem DAF-Klassiker Der Sheriff eine rare Überraschung.

Zum Klassiker Leuchtturm trat Nena mit kultig-kitschigem Modern Talking-artigen Umhänge-Keyboard an. Bei Ganz viel Zeit hatte sie einen ganz speziellen Gastsänger: Erstmals stand Sohn Sakias (19), der sie im November zur Omi machte, mit der Mama auf der Bühne. Auch in Wien wird Sakias mit dabei sein. „Ich ziehe ihn nicht in meine Welt rein, er kam von selbst“, erklärt Nena im ­ÖSTERREICH-Interview.

Erregung
Aufregung gibt’s im Nena-Internet-Forum um den Eröffnungs-Song. Die populistische Hymne Made in Germany mit Zeilen wie „Germany, Germany. Hier gehör ich hin. Weil ich hier am allerliebsten bin“ fällt bei den heimischen Fans durch: „Nena will es sich ja hoffentlich in Wien nicht mit gleich beim ersten Song mit ihren Fans verspielen ...“

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