Netrebko sagt Salzburg ab

Schock!

 

Netrebko sagt Salzburg ab

Heute hätte die schöne Russin ihren ersten großen Auftritt bei den Salzburger Festspielen gehabt: Geplant war um 17.30 Uhr eine Schmuck-Präsentation für das Schweizer Mode-Label Chopard im Salzburger Hotel Sacher.

Am Mittwoch und Freitag hätte sie dann in Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi singen sollen. Doch die 35-jährige Diva hat abgesagt. Grund: Ihre Stimmbänder sind total überstrapaziert. Statt Netrebko soll Christine Schäfer einspringen, die letztes Jahr bei Mozarts "Le nozze di Figaro" Furore gemacht hatte.

"Unverlässlich"

Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler ist schockiert über "die Unverlässlichkeit des Superstars" und gibt sich über die Absage enttäuscht: "Ich habe angenommen, dass Netrebko ein Mitglied der Festspiel-Gemeinde ist".

Erschöpft oder zu wenig Knete?

Gerüchteweise hatte man die Diva in Baden-Baden bis in die frühen Morgenstunden auf Tischen ausgelassen tanzen gesehen und dies führe selbstverständlich zu Erschöpfungszuständen. Eine weitere wichtige Rolle spielt das Geld: In Baden-Baden zahlt man dreimal so viel, wie in Salzburg.

Riesen Ansturm auf Tickets

Tausende Fans werden jetzt enttäuscht sein: Der Ansturm auf dieTickets war nämlich so groß, dass vom ursprünglichen Aufführungsort, dem Salzbruger Dom, ins Haus für Mozart übersiedelt werden musste. Zuletzt boten findige Geschäftemacher um 1.000 Euro Restkarten auf ebay an.

Auch Villazon-Auftritt abgesagt

Auch der Auftritt von Star-Tenor Rolando Villazon wurde gecancelt. Insider behaupten, eine "erschreckende Krise" würde den Auftritt unmöglich machen. Am 9. und 12. August wäre bei den Salzburger Festspielen ein gemeinsamer Auftritt mit Placido Domingo für ein Zarzuela-Programm geplant gewesen. Statt Villazon wird eine weibliche Stimme einspringen. Rabl-Stadler: "Ich hoffe, dass Villazon bald wieder zu der Größe auslaufen wird, die wir von ihm gewohnt sind".

Festspiele der Absagen:

Netrebko und Villazon sind nicht die ersten, die das Salzburger Publikum im Stich lassen: Neill Shicoff hat den Anfang gemacht. Auch Elina Garanca hatte im Vorfeld schon aus "privaten Gründen" ihr Kommen abgesagt. Und Opern-Größe Patricia Petibon wollte ebenfalls nicht die Salzburger Bühne besteigen.

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