Neues Museum für Gugginger Künstler

Drei Ausstellungen

© Museum Gugging

Neues Museum für Gugginger Künstler

„Klassiker“ sind die Künstler aus Gugging schon längst. „Viel zu verdanken haben wir“, sagt die Direktorin Nina Katschnig, „dem Maler Arnulf Rainer, der 1969 seine Sammlung mit ,Art Brut’-Kunst für eine Ausstellung in der Secession zur Verfügung stellte.“

Legendär ist die Zusammenarbeit der Psychiater Leo Navratil und Johann Feilacher mit den Gugginger Patienten-Genies. Weltweites Aufsehen erregte die Etablierung des „Hauses der Künstler“, in dem Stars wie August Walla malten und in dem Kenner und Sammler psychopathologischer Kunst wie André Heller und Gerhard Roth ein- und ausgingen.

Inzwischen ist Gugging ein Begriff der Kunstgeschichte, und der Marktwert „der Gugginger“ ist stolz. „Erst unlängst“, sagt Katschnig, „flogen einige unserer Künstler – mit Betreuung – nach Berlin. Sie verdienen Geld und können sich etwas leisten.“

Programm
In der duo.!-Ausstellung werden Arbeiten von Oswald Tschirtner (dem Meister Kopffüßler) und Anton Dobay gezeigt – er wurde nach einem Schlaganfall von Navratil zur künstlerischen Tätigkeit animiert. Den Fokus der Ausstellung liberty.! bildet das Schaffen afroamerikanischer Künstler der Südstaaten. Und in der gugging classics.!-Schau werden in Permanenz die „Masterpieces“ der hauseigenen Sammlung präsentiert.

Hauptsponsor ist Novomatic
„Dieses Unternehmen und unser Museum passen gut zusammen“, sagt Nina Katschnig, „wir treffen uns auf der Ebene der Internationalität und der Förderung von Menschen.“

Museum Gugging. Eröffnung 17. 9., 18 Uhr. Di. – So.: 10 – 18 Uhr.

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