Neujahrskonzert als

Kritik

Neujahrskonzert als "lässige" Pop-Show

Der Grönemeyer-Hit Was soll das? statt des Radetzkymarsches und Ostbahn-Kurti als Donauwalzer-Ersatz. Manuel Rubey und seine Familie Lässig lieferten am 1. Jänner im Wiener Stadtsaal unter dem Motto „Neujahrskonzert“ die Pop-Variante zu den Philharmonikern.

Der Falco-Mime stand dabei einer grandiosen Band aus Kabarettisten (Gunkl, Gerald Votava) vor und sorgte zweieinhalb Stunden lang mit einem lustig-launigen Mix aus Coverversionen und Kabarett-Einlagen („Das klingt ein bisschen wie Woodstock für Arme“) für Stimmung.

Benefiz. Vom Opener Küssen kann man nicht alleine (Max Raabe) bis zum Finale Kirschen (Nils Koppruch) brillierte Rubey auch als Hasselhoff-Kopie (mit blinkendem LED-Gürtel) und Ostbahn-Kurti-Ersatz (Arbeit). Dazu bewies Gunkl mit dem Pop-Hit Melancholie ungeahnte Singer-Songwriter Qualitäten.

Beim Benefiz für die Organisation NF Kinder rockten auch Thomas Maurer und Eva Maria Marold mit. Zugabe heute um 20 Uhr im Stadtsaal.

(zet)

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