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Nominierung "ist ja im Grunde genommen der halbe Oscar"

"Unglaublicher Erfolg"
Auch ohne einen Oscar gewonnen zu haben, wird dem österreichischen Regisseur Götz Spielmann und den derzeit mit ihm in Hollywood weilenden Hauptdarstellern von "Revanche" eifrig gratuliert. Die Nominierung "ist ja im Grunde genommen der halbe Oscar", freut sich etwa Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) in einer Aussendung über einen "unglaublichen Erfolg für den österreichischen Film, für Götz Spielmann und sein großartiges Team". Der Stadtrat hob bei der Gelegenheit auch hervor, dass die Stadt Wien durch Übernahme eines Drittels der Produktionskosten geholfen habe, diesen Film zu verwirklichen.

"Gerade jetzt: Nicht auf Lorbeeren ausruhen"
"Allein die Nominierung war eine echte Sensation und bestätigte eindrucksvoll den allgemeinen Höhenflug des österreichischen Films", meint auch der Direktor des Österreichischen Filminstituts (ÖFI), Roland Teichmann. "Gerade jetzt heißt es aber, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern mit aller Kraft daran zu arbeiten, dass das kleine österreichische Filmwunder, das nicht wie zufällig einfach vom Himmel gefallen ist, weitergeht. Der Zeitpunkt, die Filmförderung zu erhöhen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Österreich endlich auch als Filmstandort attraktiv machen, war nie besser und sinnvoller. Wann, wenn nicht jetzt, soll in den österreichischen Film weiter investiert werden?"

Filminvestitionen sind "nachhaltig und lohnenswert"
Auch der Verband Filmregie Österreich gratuliert seinem Vorstandsmitglied Götz Spielmann noch einmal herzlich zur "Oscar"-Nominierung: "Durch einen weiteren österreichischen Film, der nur ein Jahr später zu den fünf Filmen zählt, die für die bedeutendste internationale Auszeichnung nominiert wurden, sollten Investitionen in die Zukunft des heimischen Filmschaffens endlich als das gesehen werden, was sie in Wahrheit schon lange sind: sinnvoll, nachhaltig und überaus lohnenswert", so der Verbands-Vorstand, dem auch Oscar-Gewinner Stefan Ruzowitzky angehört.

Foto: (c) Reuters

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