Fan-Hysterie

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Olli, du geile Drecksau!

Olli, ich will ein Kind von Dir!“, schrien sich die Fans von Star-Comedian Oliver Pocher (31) die Seele aus dem Leib. Noch vor seinem Auftritt in der Wiener Stadthalle machte das blonde Blödel-Ass einen Abstecher in den Snipes Store in die Wiener Mariahilfer Straße.

Oliver Pocher ab 24,90 Euro
Nicht aber, um kurz vor der Show noch einen Einkaufsbummel zu absolvieren, sondern um seine eigene Modelinie zu präsentieren. Quasi Oliver Pocher ab 24,90 Euro. Denn ab diesem Preis kann man stolzer Besitzer eines der Shirts aus seiner Never Ever-Kollektion sein. „Der Name kam deshalb zustande, weil ich gefragt wurde, ob ich so etwas machen will und dass man es mir zutrauen würde. Ich meinte darauf nur never ever – und deshalb der Name!“, erklärte der Comedy-Millionär nüchtern.

Geile Drecksau
Seine Fans freilich ließ nichts kalt, was „ihr Olli“ von sich gab. Jede Regung wurde mit Gekreische quittiert. Sprüche wie „Olli, du bist eine geile Drecksau!“, drangen aus der Menge. Pocher nahm es locker, vielmehr schien ihn das zu freuen. „Also ich glaube, da gibt es viel Schlimmeres. Ich habe mich an das alles mittlerweile gewöhnt. Schließlich mache ich den Job seit über zehn Jahren – ich bin mit der ganzen Sache einfach mitgewachsen!“, gab er im ÖSTERREICH-Talk zu verstehen.

Pocher pur
Oft sind es gerade Vertreter der Spaß-Fraktion wie Pocher, die privat ganz anders sind. Nicht so im Fall des quirligen Witzereißers, der seit knapp vier Jahren mit dem Model Monica Ivancan (31) liiert ist: „Ich spiele nichts und kasperle auch nicht absichtlich herum. Das ist ja das Problem!“ Freilich für das Puls 4-Team von Moderatorin Doris Golpashin, sie begleitete Pocher den ganzen Tag in Wien, war somit ein Gag-Feuerwerk garantiert.

"Bin, wie ich bin!"
Und zum Schluss verriet er sein kleines Geheimnis: „Auch auf der Bühne ändere ich mich nicht. Ich bin so, wie ich bin. Das ist wie eine Art Therapie für mich. Die Leute zahlen dafür und haben ihren Spaß. So hat jeder etwas davon!“

Gefährliches Halbwissen: Kritik von Christoph Hirschmann
Von der ersten Minute an hatte Oliver Pocher die Zuschauer in der ausverkauften Wiener Stadthalle F fest im Griff.
Wie immer begab er sich mitten ins Publikum und pickte sich einzelne Besucher heraus. Machte mit ihnen Konversation. Was für die einen, verschreckteren, die Hölle ist, und für die anderen, schlagfertigeren, der Himmel. Nach der Pause trippelte sogar freiwillig ein Girlie auf den Spaßmacher zu und überreichte ihm ein langes Gedicht. Das Pocher klarerweise coram publico vortrug. Auch eine angehende Musicalsängerin trat an, um einen Hit aus Elisabeth zu intonieren. Was den Entertainer dazu bewog, eine Dieter-Bohlen-Parodie zum Besten zu geben: „Bitch!“
Zwischen Mario Barth und Harald Schmidt
Oliver Pochers Programm Gefährliches Halbwissen thematisierte die absurden Einreisebestimmungen der USA („Nadja hätte beim Passus ,Ansteckende Krankheiten' Troubles“), Frauen, Fußball und Türken. So ungustiös wie Mario Barth ist er nicht, so raffiniert wie Harald Schmidt auch nicht. Jubel.

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