09. März 2010 18:36
Hollywoods neuer Superstar Christoph
Waltz (53) treibt seine Interview-Offensive voran: Am Dienstag saß er
als Stargast im Studio des berühmtesten Late-Talkers Jay Leno. Und am Tag
davor glänzte er auf der Couch bei TV-Diva Oprah Winfrey.
Seine Filmkarriere war bereits vor den Oscars wegen 27 Film-Preisen und dem
Hype um seine historische Schauspielleistung in „Inglourious Basterds“ ins
Rollen gekommen. Doch jetzt dürften die Gagen explodieren: Studios in
Hollywood berappen für Oscar-Preisträger mindestens eine Million Dollar pro
Rolle, so Branchenkenner.
Die Gagen-Deals für Projekte wie die Superhelden-Verfilmung „The Green
Hornet“ (mit Cameron Diaz) oder das Zirkusdrama „Water for Elephants“ (Reese
Witherspoon) stammen zwar von vor dem Oscar-Coup. Doch der „Hornet”-Streifen
ist mit einem Riesenbudget von 150 Millionen Dollar als Blockbuster angelegt.
Waltz muss den Filmnazi-Stereotyp abschütteln
Dementsprechend
„hoch fallen da die Gehälter aus“, so ein Insider. Dazu ersetzte Waltz mit
Nicolas Cage und Sean Penn in beiden Filmen höchstbezahlte Superstars.
Experten sind sich einig, dass Waltz das Potenzial für eine lukrative
Karriere hat. Wichtig: Er müsse sich rasch „verbreitern“, das Stereotyp des
„bösen Filmnazis abschütteln“, so Vanity Fair. Nur so kenne ihn die
US-Audienz. Dieser Versuch scheint mit der jüngsten Parodie „Der Humpink“,
die er bei TV-Taker Jimmy Kimmel vorstellte, missglückt zu sein: In dem
Video imitiert er die „Begattung“ von Tischlampen, trällert wild drauf los
und posiert in Lederhosen vor Schafen. Reaktionen? Gemischte.
Dazu kommt auch die aggressive Durchleuchtung der Paparazzi-Presse: Die New
York Post berichtet über eine Blondine,
die Waltz Oralsex anbot. Noch schwelgt er im Oscar-Taumel: Gerührt
erzählte der Wiener Oprah, dass seine fünfjährige Tochter die Oscar-Statue
voller Verzückung „immer wieder neu einkleide“.