Otto Schenk: Krücken, Reha und Netrebko

Nach Sturz

© Thums

Otto Schenk: Krücken, Reha und Netrebko

Die Fans von Otto Schenk sollten sich einstweilen mit der Lektüre seines Sommer-Longsellers Es war nicht immer komisch (Amalthea Verlag) trösten. Denn die geplanten Live-Auftritte im September – im Stück Einmal noch im Theater in der Josefstadt sowie im Zuge seiner Jubiläumstournee auf der Burg Reinsberg (16. 9.) – musste der Publikumsliebling jetzt alle canceln.

Operation
Wie berichtet, war Schenk am Irrsee von einem Elektrofahrrad gestürzt und hatte sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen. Die rasche Operation in einem Salzburger Spital verlief komplikationsfrei.

Der "Otti“, gestern zu ÖSTERREICH: "Die Ärzte sind zufrieden, ich weniger. Mir geht das alles viel zu langsam. Ich muss halt jetzt jeden Tag zwanzig Meter auf Krücken gehen, und dann bin ich so fertig, dass ich glaub, ich war auf der Rax.“ Sechs Wochen braucht er die Gehhilfen noch.

Physiotherapie
Dann kommen die Mühen der Ebene: "Am Sonntag fahre ich von Salzburg zur Reha nach Bad Tatzmannsdorf. Dort krieg ich eine Physiotherapie und lerne wieder gehen. Das dauert noch einmal drei Wochen. Deshalb hab ich für September alles abgesagt.“

Seinen ersten "Auftritt“ (im buchstäblichen Sinn) peilt Schenk für 6. Oktober an – aber nicht in Wien, sondern in New York: Da will er an der Seite von Anna Netrebko die Wiederaufnahme seiner Don Pasquale-Inszenierung an der "Met“ zelebrieren.

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