Otto Schenk 
inszeniert wieder

Kultur

Otto Schenk 
inszeniert wieder

Für die Neuinszenierung von Leoš Janáčeks originellster Schöpfung Das schlaue Füchslein kehrt Publikumsliebling Otto Schenk nach 27 Jahren an die Wiener Staatsoper zurück. Der mährische Sommernachtstraum um die tragische Liebe eines Försters zu einer jungen Füchsin besticht durch witzige Altersweisheit, poetische Traumsequenzen und melodienselige folkloristische Musik. „Der Wald spielt die Hauptrolle!“, sagt Otto Schenk.

Volksmusik. Die weiteren Protagonisten sind die israelische Sopranistin Chen Reiss als Füchslein und der kanadische Starbariton Gerald Finley als Förster. „Janáčeks Musik ist wunderschön, mährische Volksmusik voll Sehnsucht und Leidenschaft“, so Finley. „Die Oper erzählt vom ewigen Kreislauf der Natur mit bezaubernden Liebesgeschichten unter den Tieren.“ Und der große Sänger weiter: „Der Förster liebt die Jugend und Unschuld der Füchsin und nimmt sie mit nach Hause, womit er ein Chaos auslöst. Am Schluss findet er eine neue junge Füchsin im Wald. Die lässt er aber dort, wo sie hingehört.“

Über Otto Schenk sagt er: „Er ist eine Theaterlegende, voll Energie, witzig, präzise, ein Beobachter und Kenner menschlicher Schwächen. Jeder Satz, den er sagt, ist eine Masterclass.“

E. Hirschmann-Altzinger

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