Probenstart bei den Salzburger Festspielen

Auftakt

© Hans Klaus Techt

Probenstart bei den Salzburger Festspielen

Mit dem heurigen Motto Denn stark wie die Liebe ist der Tod wollen die Salzburger Festspiele beweisen, dass sie keine Angst vor großen Gefühlen haben. Heute fällt der Startschuss zu den Proben einiger Schauspiel-Produktionen. „In Hamburg beginnt Regisseur Ramin Gray die Proben zu Harper Regan, einem Stück des englischen Kultautors Simon Stephens“, schildert Schauspielchef Thomas Oberender. Ebenfalls in Hamburg werden Schillers Räuber geprobt (Regie: Nicolas Stemann), während Andrea Breth an Dostojewskis Verbrechen und Strafe derzeit in Wien arbeitet. Die neue Buhlschaft von „Jedermann“ Peter Simonischek, Sophie von Kessel, zeigte sich „überrascht, dass man mir die Rolle angeboten hat“. Für Oberender liegen die Gründe auf der Hand: „Sie ist sinnlich, weich, intelligent.“

Während der Bühnenbild-Aufbau zu den großen Opern Don Giovanni – mit Netrebko-Kindsvater Erwin Schrott als Leporello – und Roméo et Juliette – mit Nino Machaidze statt der schwangeren Netrebko und Rolando Villazón – gerade im Gange ist, werden die ersten Sänger erst Mitte Juni in Salzburg erwartet. Für sie werden im Messezentrum Probebühnen aufgebaut. Seine erste Salzburger Opernpremiere dirigiert Franz Welser-Möst (Rusalka).

Geburtstag. Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler feiert heute Abend ihren 60er: „Es soll nicht zu luxuriös werden. Daher gibt es auch keinen Champagner.“ Als Festspiel-Highlights bezeichnet Rabl-Stadler heuer nicht nur die glitzernden Star-Produktionen, sondern auch das Konzert des Simon Bolivar Youth Orchestra aus Venezuela unter Gustavo Dudamel sowie das von Intendant Jürgen Flimm initiierte Young Singers Project.

  • DON GIOVANNI: Christopher Maltman, Annette Dasch, Erwin Schrott, 27. Juli, Haus für Mozart.
  • OTELLO: Aleksandr Antonenko, Marina Poplavskaya, 1. August, Großes Festspielhaus.
  • ROMÉO ET JULIETTE: Rolando Villazón, Nino Machaidze, 2. August, Felsenreitschule.
  • HERZOG BLAUBARTS BURG: Falk Struckmann,
  • Michelle DeYoung, 6. August, Großes Festspielhaus.
  • VERBRECHEN UND STRAFE: Andrea Breth (Regie), 26. Juli, Landestheater.
  • JEDERMANN: Peter Simonischek, Sophie von Kessel, 27. Juli, Domplatz.
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