Der

Reich-Ranicki

Der "Kritikerpapst" rechnet ab

Literatur. Kritikerpapst Marcel Reich-Ranicki (89) hält die deutsche Gegenwartsliteratur für „uninteressant“. Eine Ausnahme sei die Lyrik, sagte er in einem Gespräch mit Cicero. Aber es gebe „nicht einen einzigen“ deutschen Roman der vergangenen Jahre, der ihn begeistert habe. Zurzeit lese er immer wieder Romane von Fontane (Stechlin).

Lobby
Reich-Ranicki nannte es „geradezu lächerlich, dass John Updike und Philip Roth bis heute keinen Literaturnobelpreis bekommen haben“. Hier sei viel Politik im Spiel. Er halte es daher auch für unmöglich, dass Amos Oz die hohe Auszeichnung erhält, „denn die arabische Lobby ist gegen einen israelischen Preisträger“, so Reich-Ranicki.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.