Salzburg 08 mit Netrebko, Villazón, Welser-Möst

Festspiele

© Deutsche Grammophon

Salzburg 08 mit Netrebko, Villazón, Welser-Möst

Das Programmbuch hat 150 Seiten, an den Kassen werden 223.000 Karten aufgelegt, und das Direktorium hofft auf mindestens 95% Auslastung wie im vergangenen Sommer. Da konnte das halbe Budget (49 Mio. Euro) aus dem Kartenverkauf abgedeckt werden.

Festival
Im Opernprogramm findet man einen neuen Don ­Giovanni (Regie: Claus Guth, Dirigent: Bertrand de Billy) mit Christopher Maltman in der Titelrolle, Erwin Schrott als Leporello, Annette Dasch als Donna Anna. Als weitere Mozart-Oper Die Zauberflöte in der Inszenierung von Pierre Audi mit Michael Schade und Genia Kühmeier als Tamino und Pamina. Riccardo Muti dirigiert diese Wiederaufnahme, aber auch die Neuinszenierung von Verdis Otello (Regie: Stephen Langridge) mit dem Russen Aleksandrs Antonenko in der Titelrolle, Carlos Álvarez und Marina Poplavskaya.

Roméo et Juliette
Anna Netrebko und Rolando Villazón sind für Gounods Roméo et Juliette vorgesehen (Regie: Bartlett Sher). Dazu kommen Dvoraks Rusalka (Regie: Jossi Wieler) mit Camilla Nylund, Emily Magee, Piotr Beczala und Alan Held (Dirigent: Welser-Möst) und ein Bartok-Abend mit Herzog Blaubarts Burg (mit Falk Struckmann).

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Sprechtheater
Im Schauspiel inszeniert Andrea Breth eine Dramatisierung von Dostojewskis Schuld und Sühne durch Dimitré Dinev mit Corinna Kirchhoff, Elisabeth Orth, Jens Harzer, Udo Samel, Sven-Eric Bechtolf. Der wird auch wieder den Guten Gesell/Teufel im Jedermann spielen mit Peter Simonischek, Peter Fitz und der neuen Buhlschaft Sophie von Kessel.

Die beiden großen Hamburger Sprechtheater koproduzieren mit Salzburg Schillers Räuber (Regie: Nicolas Stemann) und Simon Stephens Harper Regan (deutschsprachige Erstaufführung). Als „Dichter zu Gast“ werden Dinev und der Nobelpreisträger Orhan Pamuk angekündigt. Außerdem kommt Vanessa Redgrave mit dem Monolog-Stück The Year of Magical Thinking von Joan Didion.

Festspiel-Konzerte:
- Wiener Philharmoniker: Boulez, Nott, Muti (Brahms-Requiem), Jansons, Salonen
- Cleveland Orchestra unter Welser-Möst ist Orchestra in Residence, drei Konzerte, Rusalka.
- Gastorchester: Berliner Philharmoniker (Simon Rattle), RSO-Wien (Bertrand de Billy),
- Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela vier Konzerte, Dirigent: Gustavo Dudamel
- Klavierabende: Barenboim & Lang Lang, So­kolov, Brendel, Volodos, Zimerman, Pollini.
- Schubert-Szenen mit Michael Schade, den Gebrüdern Capucon, dem Pianisten Andsnes.

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