Salzburg:

Schrill und philosophisch

Salzburg: "Golem" ganz aktuell

Die Basis des Stückes bildet eine jüdische Sage aus dem 18. Jahrundert, derzufolge ein Rabbi den Golem aus Lehm erschaffen und ihn dann zum Leben erweckt hat. Anfang des 20. Jahrhunderts griff der Schriftsteller Gustav Meyrink den Stoff auf und machte daraus sein Buch „Der Golem“. Das britische Ensemble 1927 nahm das Buch als (vage) Vorlage für ihr gleichnamiges Theaterstück, das am Freitagabend bei den Salzburger Festspielen 2014 Österreich-Premiere feierte.

Altes Thema neu
Gespielt wurde auf Englisch mit deutschen Übertiteln und obgleich die Geschichte schon sehr alt ist, wirft sei dennoch Fragen auf, die sich an Aktualität kaum überbieten lassen: Inwieweit beginnt der Mensch selbst in einer Welt, die zunehmend von Technik, Maschinen und Wirtschaft kontrolliert wird, seine Menschlichkeit und seine Bedeutung zu verlieren?

Im Gegensatz zum Buch kommt der Golem in dem Stück tatsächlich vor. Die Hauptfigur Robert Robertson kauft sich einen Golem, der ihm im Haushalt zur Hand gehen soll. Das läuft anfangs auch prima, bis das Wesen zu sprechen beginnt und langsam beginnt, die Rollen zu vertauschen. Er ist es nun, der Robert anschafft. In seiner Naivität legt sich Robertson trotzdem das „Update“ zu, das sein Leben nur noch mehr kontrolliert. Auch die restliche Welt bleibt von den Golems nicht verschont.

Die Aufführung mutet in ihrer Farbenfreude und ihren Animationen zunächst ein bisschen wie Kindertheater an. Dennoch ist sie tief philosophisch.

Diashow Salzburg: "Golem" - Bilder

Salzburger Festspiele: Letzte Premiere "1927. Golem"

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