Skandal um unterschiedliche Indiana-Jones-Trailer

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Skandal um unterschiedliche Indiana-Jones-Trailer

Seltsam. Ein paar wenigen Filmfreaks ist es aufgefallen, die Geschichte dürfte sich jetzt aber innerhalb kürzester Zeit zu einem veritablen Skandal hochspielen.

Internetuser orten Skandal um Vertuschung
Nachdem ein paar User in einem US-Internetblog den amerikanischen und den internationalen "Indiana Jones 4"-Trailer miteinander verglichen haben, ist ihnen bei der nationalen Version aufgefallen, dass in einer ziemlich expliziten Szene, bei der Dr. Henry "Indiana" Jones von Sowjets bedroht wird, die Maschinengewehre einfach wegretuschiert wurden.

indiana

(c): www.slashfilm.com - Ein Vergleich der beiden Trailer - Szenenfoto

Amerikanische Flagge fehlt in internationaler Version
Ein weiterer Unterschied: In der US-Fassung des Trailers ist bei einer Szene eine riesige "Stars and Stripes"-Flagge zu sehen. In Internetforen ist jetzt die Hölle los: User aus ganz Amerika fragen sich jetzt, warum die nationale Version von den Produzenten um MPAA und Paramount so entschärft wurde?

Scheinheilige Doppelmoral wird zunehmend zum Problem
Gerade in Amerika ist das Tragen von Waffen durchaus üblich. Die oftmals sehr weit verbreitete Doppelmoral in den USA führt jetzt immer stärker zu einem gesellschaftlichen Konflikt. Die Argumentation, wonach Kinder vor solchen Szenen zu schützen seien, ist durchaus berechtigt - doch gerade in den USA wird es oftmals nicht verstanden, warum die Filmindustrie die Bürger vor explizit brutalen Szenen verschonen wollen - ist doch gerade in den Staaten beinahe jeder mit Kriminalität in der Realität in hohem Maße konfrontiert.

Enttäuschung
Nun sind die Fans von "Indiana Jones" massiv enttäuscht. Aufgrund dieser Fehltritte wird jetzt sogar in Erwägung gezogen, den Film zu boykottieren. Zumindest eine Aufklärung wird jetzt gefordert.

Inhaltliches
Die Dreharbeiten zum vierten Teil sind in vollem Gange: Indiana Jones darf wieder kämpfen, rätseln und seine Peitsche knallen lassen. “Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull”, so der Titel des neuen Parts mit Harrison Ford. Die Regisseure lassen den 64 Jahre alten Mimen dabei noch einmal kräftig schwitzen. Mit dabei: Cate Blanchett als sowjetischer Bösewicht.

Harrisson Ford stört das nicht
Ford höchstpersönlich hat im Moment andere Probleme: Auf die Nachfrage, wie er sich denn auf die doch recht anstrengende Rolle vorbereite, antwortete Harrsion Ford: “4 Stunden am Tag trainiere ich hart im Fitnessstudio, mache eine Fisch und Gemüse Diät und trinke sehr viel Wasser”.

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