So fesch ist die neue Sisi

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© ORF/Sunset Film/Bernhard Berger

So fesch ist die neue Sisi

Eines der ersten Highlights im diesjährigen ORF-Weihnachtsprogramm, zwei TV-Abende voll schicksalhaftem Glanz, weit mehr als die bloße Neuverfilmung: Erfolgsregisseur Xaver Schwarzenberger lässt die legendäre "Sisi" wiederauferstehen und versammelte einen hochkarätigen Cast vor der Kamera, um "Sisi" und dem Mythos rund um die legendäre Kaiserin von Österreich ein neues Gesicht zu geben. Am Mittwoch, dem 16., und Samstag, dem 20. Dezember, feiert die internationale Großproduktion nun endlich ihre Premiere in ORF 2.

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Internationaler Cast macht aus österreichischer Sisi eine europäische Figur
Unter der Regie von Xaver Schwarzenberger stand für "Sisi" ein internationaler Cast vor der Kamera: Kaiserin Sisi spielt der italienische Jungstar Cristiana Capotondi. Ihr Ehemann Kaiser Franz Joseph wird von David Rott verkörpert, Franz Josephs Mutter - Erzherzogin Sophie - gibt Martina Gedeck. In der Rolle von Sisis Vater Maximilian steht Herbert Knaup vor der Kamera. In der Rolle von Graf Andrassy ist der österreichische Publikumsliebling Fritz Karl zu sehen. Franz Josephs Bruder Max wird ebenfalls von einem Österreicher dargestellt: Xaver Hutter. Als Marschall Radetzky vor der Kamera: Friedrich von Thun. Erwin Steinhauer ist Napoleon und Fanny Stavjanik gibt Gräfin Esterhazy.

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Rebellin Sisi zeigen
"Ich wollte die Rebellin Sisi zeigen und die Probleme, mit denen sie zu kämpfen hat, die Konflikte zwischen ihr und der Schwiegermutter und auch zwischen ihr und ihrem Mann", erklärt Xaver Schwarzenberger und ergänzt: "Unsere 'Sisi' ist kein Heimatfilm, sondern eine moderne, packende Geschichte über eine Frau mit Höhen und Tiefen. Sisi war ein Idol, ein Popstar und eine Stilikone in einer Zeit, als diese Worte noch nicht einmal existierten. Sie dachte mit ihrem eigenen Kopf und ließ sich in kein Korsett zwängen", so der Erfolgsregisseur. ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz ergänzte vor kurzem bei der großen Wien-Präsentation des Films in Schloss Schönbrunn: "Wir sind stolz darauf, dass dieses europäische Projekt zu einem großen Teil in Österreich gedreht und noch dazu von dem österreichischen Regisseur schlechthin, Xaver Schwarzenberger, inszeniert wurde. Schwarzenberger porträtiert die österreichische Sisi als europäische Figur."

Meisterhaft
Auch in den Augen der Kritiker meisterhaft hat der italienische Jungstar Cristiana Capotondi die Herausforderung angenommen und ist in die Rolle der Kaiserin Elisabeth geschlüpft. Capotondi: "Ich habe mich nicht vor dieser Rolle gefürchtet. Ich wollte einen guten Job machen und hab gar nicht versucht, mit Romy Schneider zu konkurrieren."

Superlative am Set
Der rund elf Millionen Euro teure Zweiteiler "Sisi" ist eine Fernsehproduktion der Superlative. 2.000 Komparsen spielten an Originalschauplätzen wie der Wiener Hofburg, Schloss Schönbrunn und seinen Gärten, dem niederösterreichischen Schloss Eckartsau, Schloss Brunnsee in der Steiermark, Schloss Fertöd in Ungarn sowie auf dem Lido und in den Gassen von Venedig. Für die Dreharbeiten im italienischen Schloss Miramare wurde eigens ein historisches Segelschiff nach Triest gebracht und im Mittelmeer zu Wasser gelassen. Besonderen Aufwand verlangte auch die detailgetreue Ausstattung der 20 Kutschen und 100 Pferde. Die goldene Hochzeitskutsche von Sisi und Franz ist ein Original-Sechsspänner aus dem Jahr 1740. Das vier Tonnen schwere Gefährt, eine Leihgabe des Erzbischofs von Olmütz (Tschechien), wurde nach den Dreharbeiten einem Museum übergeben. Benötigt wurden außerdem rund 700 Kostüme, die vielfach extra für Sisi geschneidert wurden. Die Kaiserin allein trägt im Film 40 verschiedene Roben, darunter ein Hochzeits- und ein Krönungskleid.

Doku "Elisabeth - Die rätselhafte Kaiserin" und Talk "Sisi - zwischen Legende und Wahrheit"
Rund um die ORF-Premiere von "Sisi" am 16. und 20. Dezember widmet sich der ORF auch mit weiteren Programmpunkten dem Leben von Kaiserin Elisabeth von Österreich: Bevor Teil eins Premiere feiert, begrüßt die "Winterzeit" Xaver Schwarzenberger im Studio. Der "Sisi"-Regisseur berichtet über seine Arbeit am Set und warum seine Sisi kein "Romy-Kopie" ist. Am Samstag, dem 19. Dezember, um 12.10 Uhr steht Tom Matzeks Dokumentation "Elisabeth - Die rätselhafte Kaiserin" auf dem Programm von ORF 2. Darin begeben sich fünf Experten in die Vergangenheit, um ihr Elisabeth-Bild zu rekonstruieren. Mit wissenschaftlichen Methoden und ganz speziellen Kenntnissen helfen sie, das Bild einer komplexen Persönlichkeit zu entwerfen: Ein Kriminalist, ein Psychotherapeut, eine Historikerin, ein Nachfahre der Kaiserin und der Nachfahre eines ihrer Vertrauten - sie alle nähern sich von unterschiedlichen Seiten an und geben neue Einblicke auf die Fakten hinter den Klischees. Ebenfalls über historische Fakten, historische Details sowie über den "Sisi"-Film diskutieren Cristiana Capotondi, Regisseur Xaver Schwarzenberger sowie Filmproduzentin Susanne Porsche, Historikerin Brigitte Hamann und Karl Hohenlohe gemeinsam mit Barbara Stöckl nach dem Ende des zweiten Teils von "Sisi" - in "Sisi - zwischen Legende und Wahrheit" am Sonntag, dem 20. Dezember, um 22.00 Uhr in ORF 2. Vor der Premiere des zweiten Teils präsentiert ein "Seitenblicke spezial" um 14.00 Uhr in ORF 2 ein Making-of. Darin zu sehen: ein Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten, in denen Cristiana Capotondi in die Rolle der legendären Kaiserin schlüpft. Dazu kommen Interviews mit Erwin Steinhauer, Fritz Karl und Xaver Schwarzenberger.

Weitere Premiere für weiteren Habsburger
Am 30. Dezember widmet sich eine weitere große ORF-Premiere einem wichtigen Familienmitglied der Familie Habsburger: Julian Pölsler inszenierte in "Geliebter Johann Geliebte Anna" (20.15 Uhr, ORF 2) die einzigartige und für damalige Zeiten unkonventionelle Liebesgeschichten von Erzherzog Johann und der Bürgerlichen Anna Plochl. Tobias Moretti gibt Erzherzog Johann und Anna Plochl wird von Anna Maria Mühe dargestellt. Ein "Aufgetischt mit Johann & Johann" (25. Dezember) und der Dokumentarfilm "Erzherzog Johann - Visionär und Menschenfreund" (27. Dezember) begleiten die Pölsler-Premiere.

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