05. Juni 2009 12:41
Der Verdacht bestand ja schon lange, dass die neue Extrem-Parodie Brüno
des Provokateurs Sacha Baron Cohen (37) für Österreich bringe, was sein
früherer Charakter Borat Kasachstan bescherte: Ein Image-Desaster! Ätzende
Aussagen des britischen Spaßvogels bestätigen jetzt die schlimmsten
Befürchtungen: Im Modemagazin Marie Claire greift Cohen – der
als schwuler Austro-Modereporter ab 10. Juli im Kino Angst und Schrecken in
den USA verbreitet – mit Geschick für bestmögliche Promotion nach seinen
zwei unrühmlichsten „Landsleuten”: Vergewaltigungsmonster Josef Fritzl und
NS-Massenmörder Adolf Hitler. Sehen
Sie hier den ersten deutschen Brüno-Trailer
„Verlies anlegen“
„Ze Austrian Dream“ wäre, so Cohen,
der alle Interviews als Brüno in überdrehtem Ösi-Englisch gibt: „Finde einen
Job, lege dir ein Kellerverlies zu und ziehe eine Familie darin groß ...“
Hitler wiederum bezeichnet er als „schwarzes Schaf Österreichs“, und dankte
ihm, mit dem Buch Mein Kampf einst eine der wichtigsten „Modebibeln“
geschaffen zu haben. Dazu klopft er Nazisprüche und erklärt als Ziel im
Film: „Ich will zum berühmtesten Österreicher seit Adolf Hitler werden!“
Verarscht auch andere
Einziger Trost für die durch den neuen
“Austro-Borat” verulkte Nation: Auch andere Stars bekommen ihr Fett ab.
Supermodel Naomi Campbell bezeichnete er als “Bitch”, Sängerin Amy Winehouse
erachtete er als “zu fett für einen Junkie”.
Erste Klage
Noch vor dem Film-Start hagelt es jetzt die erste
Millionen-Klage gegen Cohen. Die Amerikanerin Richelle Olson behauptet, sie
säße wegen dem Comedian im Rollstuhl. Bei einem Benefiz-Bingo-Spiel für
Senioren im Palmdale habe er als Brüno sie von der Bühne geschubst und
körperlich attackiert. „Es war zutiefst demütigend.“ (Mehr dazu hier)
Provokant. Im Interview mit dem Modemagazin Marie Claire verulkt Sacha
Baron Cohen alias „Brüno“ Österreich und eine Reihe an Stars:
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Bruno über „Austria“ „In Austria werden
die Leute großgezogen, um zu versuchen, ihren Austrian Dream zu
verwirklichen: Finde einen Job, leg dir ein Kellerverlies zu und ziehe
eine Familie darin groß“.
Bruno über Hitler „Hitler ist das schwarze Schaf
Österreichs, doch er hat mit dem Buch „Mein Kampf“ eine Modebibel
geschaffen. Übersetzt heißt das Buch : Meine Fabulisität“
Bruno über Naomi Campbell „Sie ist erstaunlich: Sie
ist 20 Jahre jetzt im Geschäft und trotz all dem Druck durch die
Berühmtheit hat sie sich überhaupt nicht verändert: Sie ist immer noch
eine Bitch!“
Bruno über Amy Winehouse „Alle sagen, Amy sei zu dünn.
Zu abgemagert. Das finde ich überhaupt nicht: Für einen Junkie ist sie
recht fett ...“
Bruno über Madonna „Ihr ist es gelungen, schwarze,
adoptierte Babys zum unentbehrlichen Modeaccessoire zu machen ...“
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