So spannend wird der Bücherherbst

Krimis und Co.

So spannend wird der Bücherherbst

In diesem Herbst melden sich ebenso viele bekannte wie auch neue Stimmen im Chor deutschsprachiger Autoren zu Wort. So unterschiedlich wie die Schriftsteller selbst sind auch ihre Themen: Von Generationskonflikten über Liebesgeschichten bis hin zum Leben im Alter reicht die Bandbreite ihrer Geschichten. Auch der internationale Buchmarkt bietet in der zweiten Jahreshälfte eine Menge neue Namen und neue Themen.

Dan Brown: "Das verlorene Symbol"
Fans des amerikanischen Autors warten schon verzweifelt auf diese Neuerscheinung. Selten kursieren so viele Gerüchte um ein Buch, wie um dieses... Wir verraten Ihnen hier mehr zum Inhalt

Carlos Ruiz Zafón: "Der dunkle Wächter"
Zafón, bekannt für "Der Schatten des Windes" meldet sich diesen Herbst mit neuem Lesefutter. In "Der dunkle Wächter" geht es um Irene und Ismael, ihre Liebe und wie sie sich vor dem "Bösen" schützen können, von dem sie bedroht werden. Schauplatz ist ein unheimliches Haus in Cravenmoore...

Cecilia Ahern: "Zeit deines Lebens"
Die junge Schriftstellerin, deren Werke schon unzählige Menschen berührte, kommt ab September mit einem zauberhaft-geheimnisvollen Roman in die Buchläden. "Zeit deines Lebens" handelt von einem egomanischen Workaholic, der auf die wichtigen Dinge des Lebens, wie Familie und Freundschaft vergisst. Eines Tages bekommt er von einem Obdachlosen, dem er geholfen hat, ein rätselhaftes Mittel als Dank geschenkt. Dadurch ändert sich sein Leben.

Siegfried Lenz: "Landesbühne"
Altmeister Siegfried Lenz legt nach seinem großen Erfolg "Schweigeminute" gleich ein neues Werk nach: In "Landesbühne" erzählt er mit feinem Humor, wie eine Gruppe sympathischer Strafgefangener den Bus eines Theaters entführt und in die Rolle von Schauspielern schlüpft.

Charlotte Link: "Das andere Kind"
Ganz anders versucht die Erfolgsautorin Charlotte Link ihre Leser mit ihrem neuen Spannungsroman "Das andere Kind" zu fesseln: Vor der Kulisse Nordenglands entwirft sie eine Familientragödie, deren Wurzeln in die Zeit des Zweiten Weltkrieges hinein reichen.

Dieter Wellershoff: "Der Himmel ist kein Ort"
Der neue Roman des 83-jährigen Dieter Wellershoff - "Der Himmel ist kein Ort" - beginnt wie ein Krimi und entwickelt sich zu einem Gesellschaftsdrama. Im Mittelpunkt steht ein junger Dorfpfarrer, dessen bisherige Überzeugungen von einer sinnstiftenden Ordnung im Dies- und im Jenseits ins Wanken geraten.

Feridun Zaimoglu: "Hinterland"
Die Fans der orientalisch bunten Fantasiewelt eines Feridun Zaimoglu können sich auf ein neues Werk des in Anatolien geborenen Autors freuen: Auf "Liebesbrand" folgt in diesem Herbst "Hinterland", ein Zusammenspiel von Geschichten unterschiedlichster Menschen, die sich durch Europa bis an die Grenze der modernen Zivilisation bewegen.

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Urs Widmer: "Herr Adamson"
In seinem neuen Roman "Herr Adamson" lässt der große Schweizer Erzähler Urs Widmer ("Der Geliebte der Mutter") im Jahre 2032 einen Greis sein Leben Revue passieren. Die Geschichte vom Ende des Lebens wird mit der für Widmer typischen herzerwärmenden Heiterkeit dargebracht.

Ulla Hahn: "Aufbruch"
Ulla Hahn führt ihre Leser auch im neuen Buch "Aufbruch" in ihre rheinländische Heimat, in der ein junges Mädchen den Sprung aus engen Verhältnissen in ein neues Leben schafft. In Anknüpfung an den Bestseller "Das verborgene Wort" entwirft Hahn hier ein detailgetreues Sittengemälde der 1960er Jahre der Bundesrepublik.

Claire Beyer: "Rohlinge"
Nach längerer Pause meldet sich "Rauken"-Autorin Claire Beyer mit einem Roman zurück. "Rohlinge" handelt von einem lettischen Jungen und dessen Resignation in der Fremde. Mit ihrem eigenwilligen melancholischen Unterton schreibt Beyer von einer Gesellschaft, die von Sprachlosigkeit geprägt ist, und von einem Leben voller zerbrechlich schöner Momente.

Brigitte Kronauer: "Zwei schwarze Jäger"
Eigenwilligkeit ist auch ein Markenzeichen von Brigitte Kronauer, die in "Zwei schwarze Jäger" die alltäglichen Lebensläufe mehrerer Figuren kunstvoll verstrickt, bis eine von ihnen einen Mord begeht. Ein wenig bizarr geht es gern in Helmut Kraussers Geschichten zu, so auch in seinem Roman "Einsamkeit und Sex und Mitleid", in dem er die Schicksale von unterschiedlichsten Menschen in Berlin zusammen führt. An der Mischung aus Melodramatik, Ironie und Fabulierkunst finden geübte Leser ihr Vergnügen.

Hanns-Josef Ortheil: "Die Erfindung des Lebens"
Ironie ist die Stärke des in Köln geborenen Schriftstellers Hanns-Josef Ortheil, dessen neues Werk "Die Erfindung des Lebens" stark autobiografische Züge trägt: Neben der angesichts des Verlustes von vier Kindern verstummten Mutter wächst ein Junge als einziger überlebender Sohn auf. Der Umklammerung durch die Familie versucht er zunächst als Pianist in Rom, später als Schriftsteller zu entkommen.

Markus Orths: "Hirngespinste"
Autor Markus Orths legt mit "Hirngespinste" eine selbstironische Farce auf, in dem er gnadenlos entlarvt, wie der Literaturbetrieb Autoren zu Größenwahn und Anerkennungssucht verleitet. Im Mittelpunkt: der aus dem Bestseller "Klassenzimmer" allseits bekannte Lehrer Kranich beim verzweifelten Versuch, ein zweites Buch zu schreiben.

Colum MacCann: "Die große Welt"
Der Ire Colum MacCann, dessen Nurejew-Roman "Der Tänzer" ein Welterfolg wurde, hat in "Die große Welt" ein sprach- und bildgewaltiges Gesellschaftspanorama vom New York der 1970er Jahre geschaffen.

Orhan Pamuk: "Das stille Haus"
Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk entführt seine Leser in "Das stille Haus", in dem drei Geschwister eine Ferienwoche verbringen. In diesem frühen Roman konzentriert sich der Istanbuler auf eine verlorene Jugend, die einen Platz in der Welt sucht und nicht findet.

Paolo Giordano: "Die Einsamkeit der Primzahlen"
Den Sound seiner Generation hat Paolo Giordano in seinem Debüt "Die Einsamkeit der Primzahlen" eingefangen. Der mit Italiens bekanntestem Literaturpreis, dem Premio Strega, dekorierte Roman erzählt von einer unvollendeten Liebe und den lebenslangen Folgen der Verletzungen in der Kindheit.

Carolina De Robertis "Die unsichtbaren Stimmen"
Carolina De Robertis "Die unsichtbaren Stimmen" wird vom Verlag in die Reihe großer Frauenromane neben Isabel Allendes "Geisterhaus" eingereiht. Die aus Uruguay stammende Autorin beschreibt das Leben dreier Frauen und hundert Jahre südamerikanischer Geschichte.

Aravind Adiga: "Zwischen den Attentaten"
Aravind Adiga, der mit seinem "Weißen Tiger" nicht nur den Booker Prize 2008, sondern auch die Herzen der Leser in aller Welt erobert hat, legt nun mit "Zwischen den Attentaten" Geschichten vor, die von den unbarmherzigen Gegensätzen und dem unbeugsamen Überlebenswillen im heutigen Indien zeugen.

Sebastian Barry in "Ein verborgenes Leben"
Wie die Ereignisse einer einzigen Nacht eine Familie zerstören können, erzählt der Ire Sebastian Barry in "Ein verborgenes Leben". Die uralte Roseanne erinnert sich darin an die 1920er Jahre während des Bürgerkriegs, an ihr Leben, an Verrat und Schuld.

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