Song Contest: Israel-Sieg wird Politikum

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Song Contest: Israel-Sieg wird Politikum

Nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest ist die israelische Sängerin Netta bei ihrer Rückkehr in die Heimat gefeiert worden. "Das ist ein großer Moment für mich, für uns als Delegation und für unser Land, das sonst nicht viel Grund zur Freude hat", sagte die 25-Jährige am Montag bei ihrer Ankunft auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv.
 
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Siegerin

Sie freue sich sehr, "dass die Eurovision nächstes Jahr bei uns in Israel stattfindet", sagte sie. "Das ist Wahnsinn." Die sehr glücklich wirkende Netta tanzte am Flughafen zu ihrem Song "Toy". Am Montagabend, 14.5. wollte Netta auf dem zentralen Rabin-Platz in Tel Aviv auftreten. In einem spannenden Rennen hatte die Sängerin im knallfarbigen Outfit in der Nacht zum Sonntag in Lissabon den ESC-Sieg errungen.
 
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Ukraine

MELOVIN "Under The Ladder"

Spanien

Amaia y Alfred "Tu Cancion"

Slowenien

Lea Sirk "Hvala, ne!"

Litauen

"When We're Old"

Österreich

Cesar Sampson "Nobody But You"

Estland

Elina Nechayeva "La Forza"

Norwegen

Alexander Rybak "That's How You Write A Song"

Portugal

Claudia Pascoal - "O Jardim"

England

SuRie - "Storm"

Serbien

Sanja Ilik & Balkania - "Nova Deca"

Deutschland

Michael Schulte "You Let Me Walk Alone".

Albanien

Eugent Bushpepa "Mall"

Tschechien

Mikolas Josef mit "Lie To Me".

Dänemark

Rasmussen "Higher Ground"

Australien

Jessica Mauboy "We Got Love".

Finnland

Saara Aalto "Monsters"

Bulgarien

EQUINOX "Bones"

Moldau

DOReDoS "My Lucky Day"

Schweden

Benjamin Ingrosso "Dance You Off"

Ungarn

AWS "Viszlat Nyar"

Israel

Netta "Toy"

Holland

Waylon "Outlaw In Em"

Irland

Ryan O'Shaughnessy "Together"

Zypern

Eleni Foureia "Fuego"

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Letzter Sieg 

Es ist Israels vierter Sieg beim Eurovision Song Contest. Zum letzten Mal siegte der jüdische Staat vor 20 Jahren mit Dana Internationals "Diva". Wie damals bedeutet dies auch heute, dass der nächste ESC-Wettbewerb im kommenden Jahr in Jerusalem stattfindet.

Schwierigkeiten

Doch es gibt bereits Debatten über damit verbundenen Schwierigkeiten, unter anderem die Frage der Finanzierung. Wenn das Finale im Mai 2019 wie üblich an einem Samstag stattfindet, könnte es zu Protesten strengreligiöser Juden wegen der Verletzung des jüdischen Ruhetags Sabbat kommen. Auch eine Massenanreise schwuler und lesbischer Fans zu dem Event könnte in dem eher religiös und konservativ geprägten Jerusalem zu zusätzlichen Spannungen führen. Dazu kommen Sicherheitserwägungen in einer Stadt, die häufig Schauplatz von Anschlägen war.

Politische Zwecke

Während die schrille Netta für Weltoffenheit steht, will Benjamin Netanjahu, Premier des Landes, den Sieg für politische Zwecke hernehmen. Er bezeichntete die Gewinnerin bereits als "echten Schatz" und führte einen Hühnertanz, passend zu ihrem Lied, auf. Jerusalem wurde von ihm umgehend als Austragungsort des nächsten Song Contests ausgerufen. Medien wie die SZ sehen diese Einstellung kritisch. 
 
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