Staatsoper startet Open-Air-Saison

Mit Parsifal

© Bruna

Staatsoper startet Open-Air-Saison

Die Aufführungsserie des heurigen "Parsifal" an der Wiener Staatsoper steht unter keinem guten Stern: Zuerst sagte der deutsche Startenor Jonas Kaufmann die Premiere am Gründonnerstag und die beiden Folgetermine ab, dann erlitt Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst infolge eines Hexenschusses während der Aufführung einen Kreislaufkollaps, und dann stürzte Kaufmann-Einspringer Christian Elsner auch noch beim Abgang und verletzte sich am Arm.

Frischluft-Saison vor Start
Davon lässt sich die Staatsoper aber ebenso wenig wie von der winterlichen Witterung abhalten und eröffnet mit der nächsten und damit letzten "Parsifal"-Aufführung am morgigen Donnerstag ihre Saison der Freilichtübertragung.

Kaufmann-Debüt
Sollte diesesmal alles glattgehen, werden die wetterfesten Zuschauer Kaufmann mit seinem Debüt in einer Wagner-Rolle im Haus am Ring erleben, sowie Dirigent Adam Fischer, der diesesmal für Welser-Möst einspringt. Unter dem Titel "Oper live am Platz" wird damit die traditionelle Übertragung auf den Herbert-von-Karajan-Platz eingeläutet. Bis Juni sind 62 Opern- und Ballettvorstellungen für die 50 Quadratmeter große Leinwand vorgesehen.

Info
Alle Informationen zur Wiener Staatsoper erhalten Sie unter www.wiener-staatsoper.at.

Volksopern- 1/55

Volksopern-"Nacht in Venedig": Wenn die Gondeln Klamauk tragen

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"Afrika"! Afrika!" erobert Österreich

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Neues Munro-Buch ab 10. Dezember auf dem deutschsprachigen Markt 11/55

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68. Bregenzer Festspiele Eröffnung 19/55

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Gottfried Helnwein: Der Schockmaler in der Wiener Albertina 25/55

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1. Jänner 2013: Neujahrskonzert
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1. Jänner 2013: Neujahrskonzert


  Diashow

Venedig muss nicht mit Tod und Trauer tragenden Gondeln daherkommen, sondern kann auch mit Brusthaartoupet und Haifischflossen aufwarten, was am Samstagabend (14. Dezember) die Neuinszenierung von Johann Strauß' "Eine Nacht in Venedig" an der Wiener Volksoper unter Beweis gestellt hat. Regisseur Hinrich Horstkotte verpasst dem Operettenklassiker eine ordentliche Prise Klamauk, was das Publikum goutierte. Weitere Aufführungen am 18., 21., 26. und 30. Dezember sowie am 4., 9., 17. und 21. Jänner

Am 4. Dezember fand in Salzburg die große Premiere der neuen André Heller-Schöpfung "Afrika! Afrika!" statt. Dabei sorgte der Künstler dafür, dass der Sommer kurzerhand Einzug in die Mozart-Stadt hielt und den winterlichen Temperaturen für einen Abenden lang ordentlich zusetzte. Das Publikum in der Donau-Metropole war so begeistert, dass es den Darstellern minutenlang Standing Ovations spendete.

"Plurale Zugänge, Perspektiven und Deutungsangebote" von Tiepolo bis Warhol verspricht das Ausstellungsprogramm 2014 in der Kunsthalle Krems, das am Dienstag von Direktor Hans-Peter Wipplinger in Wien vorgestellt worden ist. Auch weitere Institutionen der Kunstmeile Krems - Factory, Forum Frohner und Karikaturmuseum - präsentierten ihre Vorhaben für das kommende Jahr.

Stilecht in einer Disco" hat Christian Struppeck, Musical-Intendant der Vereinigten Bühnen Wien (VBW), heute, Dienstag, im Volksgarten die Besetzung für das ABBA-Musical "Mamma Mia!" präsentiert, das ab 19. März im Raimund Theater zu sehen ist. Ana Milva Gomes wird in der Hauptrolle der Donna zu sehen sein, Madeleine Lauw spielt ihre Tochter Sophie, die zwischen ABBA-Songs ihren Vater aufspürt.

 

Mit der Britin Sarah Lucas, dem österreichischen Maler Tobias Pils und dem Niederländer Guido van der Werve setzt die Secession in ihrer neuen Ausstellung einmal mehr auf höchst heterogene Inhalte und Gestaltungsformen: Ab Samstag sind sich in überdimensionalen Kürbissen spiegelnde Penisse, malerische Stoppschilder und ein filmischer Mega-Triathlon im Rahmen der Vienna Art Week zu sehen. Die Werke sind bis zum 19. Jänner zugänglich.

Wer angesichts des unbarmherzig näher rückenden Winters Sehnsucht nach dem Süden hat, ist im Wien Museum womöglich richtig: Das Ausstellungshaus am Karlsplatz lässt ab dem 14. Noveber bis 30. März 2014 das Meer rauschen. Geladen wird zu einer nach Regionen gegliederten Rundreise, auf welcher die - Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzende - "Kolonialisierung" von Küstenregionen an der Adria und somit die Ära der "K.-u.-k.-Riviera" nachvollziehbar gemacht werden sollen.

Der Journalist Mat Snow gibt mit "The Beatles Solo" einen Überblick über die Karrieren, aber auch das Privatleben der Fab Four nach der Trennung.

Großer Bahnhof in Krems für Yoko Ono, deren in Kooperation mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt, dem Louisiana Museum of Modern Art (Humblebaek, Dänemark) und dem Guggenheim Museum Bilbao anlässlich ihres 80. Geburtstags ausgerichtete Retrospektive "Half-A-Wind Show" am 19. Oktober in der Kunsthalle eröffnet wird. Schon beim Pressegespräch am Vormittag war enormer Zustrom zu verzeichnen.Die Schau läuft bis zum 23. Februar.

Bitte brich mein Image": Mit diesem - vielleicht auch unbewussten - Ansinnen sind in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Prominente von Miles Davies über Sophia Loren bis Sylvester Stallone zu dem Starfotografen Michel Comte gepilgert. Allein der 1954 in der Schweiz geborene Künstler ist dabei stets seinem eigenen Image treu geblieben: "Hinter den Vorhang zu schauen", wie Christian Brändle, Direktor des Museums für Gestaltung Zürich anlässlich der Schau "Michel Comte" im Kunsthaus Wien erklärt. Ab dem 17. Oktober bis zum 16. Februar 2014 sind nun Werke aus drei Jahrzehnten zu sehen, die von Modeshootings über berühmte Porträts bis zu verstörenden Einblicken in Kriegsgebiete reichen.

Eigentlich müsste es völlig absurd erscheinen, das Werk zweier so unterschiedlicher Künstler wie Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat in einer Ausstellung zu vereinen - wenn die beiden es nicht selbst getan hätten. Der disziplinierte Pop-Art-Minimalist und der aus der Street-Art kommende, dynamische Jungspund gingen 1984/85 eine konfrontative Kollaboration ein, an deren Ende rund 100 gemeinsame Werke standen. Das Wiener Bank Austria Kunstforum präsentiert ab dem 15. Oktober (bis 2. Februar) diese ungewöhnliche Künstlerfreundschaft auch in ihrer Tiefenwirkung auf die Soloarbeiten der beiden Protagonisten, die nur wenige Jahre darauf starben.

Zur Verleihung des Literaturnobelpreises an Alice Munro am 10. Dezember soll auch das neue Buch der kanadischen Autorin, "Liebes Leben", auf dem deutsprachigen Markt erscheinen. Das sagte eine Sprecherin des S. Fischer Verlags am Freitag in Frankfurt der Nachrichtenagentur dpa. Die Übersetzung von "Dear Life" sollte ursprünglich erst am 27. März 2014 herauskommen. Der Termin sei nun aber vorgezogen worden.D er 82 Jahre alten kanadischen Schriftstellerin war am 10. Oktober der Literaturnobelpreis zuerkannt worden. Die Verkaufszahlen ihrer Werke bei S. Fischer seien daraufhin in die Höhe geschnellt.

Unter dem Vollmond lässt es sich offenbar ruhiger träumen als in Gesellschaft einer Mondsichel. Während Leonid Tishkovs witzig-melancholische Fotos seiner "Private Moon"-Serie nur noch auf und in dem Katalog der Ausstellung "Dreaming Russia. Works from the Gazprombank Collection" zu bewundern sind, läuft Sergey Bratkovs "Vollmond"-Videoinstallation in aller Ruhe in der Albertina - trotz der Aufregungen um die Bohrungen der Gazprom in der Arktis, die Tishkov zum Rückzug seiner Werke und Greenpeace-Aktivisten bei der heutigen Presseführung zum Verteilen von Flugzetteln veranlasste. Die Ausstellung Dreaming Russia. Works from the Gazprombank Collection" läuft nich bis 1. Dezember in der Wiener Albertina.

Die Wiener Sängerknaben und die Spanische Hofreitschule machen gemeinsame Sache: Die beiden Kulturinstitutionen haben ein Programm ausgearbeitet, bei dem sowohl Gesangseinlagen des Knabenchors zu hören wie auch Lipizzaner zu sehen sein werden. "A Tribute To Vienna" feiert am 18. Oktober in der Winterreitschule Premiere. Karten gibt es ab 23 Euro.

Ungerecht verteilter Reichtum und Integration: Im neuen Musical "fariba" werden Jugendliche mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen konfrontiert, für die sie Lösungsansätze im Kleinen finden. In dem vom Wiener Stephan Kerschbaum komponierten Stück wirken rund 90 Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Regisseurin Angelika Messner mit. Am 1. Oktober wird "fariba" im MuTh, dem Konzertsaal der Wiener Sängerknaben, uraufgeführt.

Das Grazer Kunsthaus feiert sein zehnjähriges Bestehen: Am 27. September 2003 ist der Bau der Architekten Peter Cook und Colin Fournier eröffnet worden. In den vergangenen zehn Jahren gab es mehr als 70 Ausstellungen mit Werken von 673 Künstlern zu sehen, es wurden rund 825.000 Besucher gezählt. Das Jubiläum wird mit einem Geburtstagsfest kommenden Samstag (28.9.) und zehn Tagen freiem Eintritt gefeiert. Bis 3. Oktober kann sich jeder gratis ein Bild vom Innenleben des "Friendly Alien" machen.

Die Wiener Albertina hat eine Privatspende in der Höhe von 500.000 Dollar (377.643,51 Euro) aus den USA erhalten. Die "International Partners der Chiquita Harding Consulting ApS" spendeten diese Summe in memoriam des 2011 verstorbenen US-Kunstförderers Mel Seiden, wie es in einer Aussendung des Museums hieß. Die Spende soll "für die Erforschung, Präsentation und Ankäufe der Kunst des 19. Jahrhunderts" verwendet werden und ermögliche "die optimale Realisierung eines mehrjährigen Forschungsprojektes zur Aquarellkunst der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts", wird Direktor Klaus Albrecht Schröder zitiert.

Der Surrealist ist Featured Artist des diesjährigen Linzer Festivals Ars Electronica, seine Bilder, Skulpturen und auch die Tagebücher zum Filmklassiker "Alien" sind von 5. - 29. September im Lentos Museum in Linz zu sehen

John Grisham feiert seit über 20 Jahren Erfolge mit Thrillern über Anwälte und ihre Fälle. Auch in seinem neuen Roman "Das Komplott" dreht sich alles um einen Anwalt, aber Malcolm Bannister, Hauptfigur und Erzähler des Romans, unterscheidet sich ganz erheblich von seinen Vorgängern. Nicht nur, dass er Afroamerikaner ist, er sitzt auch im Gefängnis.

Mit Mozarts "Zauberflöte" starten die Bregenzer Festspiele am Mittwoch mit der traditionellen Eröffnung durch Bundespräsident Heinz Fischer in ihre 68. Saison. Am Abend des 17. Juli feiert die märchenhafte Oper in einer Inszenierung von Intendant David Pountney als Spiel auf dem See Premiere, danach ist sie weitere 26 Mal zu sehen.

Die 1970er Jahre waren nicht nur Wickie, Slime und Paiper: Das Wiener MUSA macht auf seinem Rundgang durch die Jahrzehnte nun in jener Ära Halt, die in Österreich für einen politischen Wechsel und einen gesellschaftlichen Aufbruch steht. Gewandelt hat sich auch die Kunst. Themen wie Sozialkritik und Umweltbewusstsein rückten in den Fokus, auch neuere Medien, etwa der Film oder die Fotografie, wurden entdeckt. Dies alles geschah hierzulande aber relativ spät, wie die Künstlerin VALIE EXPORT am 1. Juli bei der Präsentation der Schau betonte.


Am 9. August 1943 wurde der Innviertler Bauer Franz Jägerstätter als Kriegsdienstverweigerer hingerichtet. Er hinterließ eine Frau und drei kleine Töchter. Am Nationalfeiertag des Jahres 2007 wurde er in Linz seliggesprochen. Auf Bitten des Schauspielers Gregor Bloeb hat der Tiroler Dramatiker Felix Mitterer nun ein Stück über den Widerstandskämpfer geschrieben. "Jägerstätter" ist kein Passionsspiel geworden, keine Heiligenlegende, sondern ein Volksstück, ein Leidensdrama, bei dem vor allem jene leiden, die den Sturkopf, der zum Märtyrer wider Willen wird, lieben und achten. Die Uraufführung am 20. Juni im Theater in der Josefstadt wurde zum heftig akklamierten Erfolg.

Anna Netrebko stellt nach fünf Jahren wieder ein im Studio aufgenommenes Album vor - und singt dabei auch mit ihrem einstigen Duo-Partner Rolando Villazon. Mit der Verdi-CD wolle die russische Starsopranistin den italienischen Komponisten (1813-1901) in seinem Jubiläumsjahr würdigen, teilte die Deutsche Grammophon mit. Die CD soll am 9. August erscheinen.

Auf den Fotos, die ihr Mann Paul und andere von ihr gemacht haben, sieht Linda McCartney schüchtern aus. Erst durch das Objektiv, selbstvergessen, konnte sie selbstbewusst auftreten, gab sie einmal zu - und mit ihrer Kamera einzigartige Dokumente ihrer Zeit und ihres Umfeldes erschaffen. Ab 6. Juni bis zum 6. Oktober ist eine Retrospektive von McCartneys fotografischem Werk - als Chronistin der Sixties und ihres Familienlebens, aber auch als Naturliebhaberin und fotografische Landschaftsmalerin - im Kunsthaus Wien zu sehen.

„I’m a poor lonesome cowboy and a long way from home ...“ - Die Ausstellung „Lucky Luke. Neues aus dem Wilden Westen von Achdé“ (2. Juni bis 17. November) im Karikaturmuseum Krems rückt eine legendäre Comic-Figur und ihren Zeichner in den Mittelpunkt. Lucky Luke zählt mit über 30 Millionen verkauften Alben allein im deutschsprachigen Raum sowie Kinofilmen und Zeichentrickserien zu den erfolgreichsten europäischen Comic-Klassikern.


Er ist der Rockstar der internationalen Kunstszene, seine Ausstellungen quer über den Erdball sind Blockbuster. Mit Stirnband, Totenkopfringen und dunkler Brille sorgt Gottfried Helnwein stets für heftige Kontroversen; seine hyperrealistischen Bilder sind längst Ikonen. Ab 24. Mai sind sie in der WIener Albertina zu sehen.

Nach den Sommerfestspielen 2012 verzeichnen auch die Salzburger Pfingstfestspiele 2013 einen neuerlichen Besucher-und Einnahmenrekord. Wie das Pressebüro der Festspiele in einer Aussendung am 21. Mai bekannt gab, kamen 13.450 Besucher aus 43 Ländern in die Konzerte und Vorstellungen nach Salzburg und kauften Eintrittskarten für 1,3 Mio. Euro. Weiters wurde der Vertrag mit der künstlerischen Leiterin der Pfingstfestspiele - Cecilia Bartoli - bis 2016 verlängert.

Weil sie dringend Geld braucht, nimmt eine junge Frau einenGelegenheitsjob in einem Sexshop mit Kabinenbereich und Pornokino an. Es ist ihre erste Tätigkeit im Verkauf, und sie ist mit den Produkten und den Wünschen der Kundinnen und Kunden überfordert. Der Chef ist cholerisch, die Kolleginnen frustriert und die Firmenstrukturen streng, einzig ein Arbeitskollege kümmert sich um sie. Tag für Tagverliert sie sich mehr in ihrem von Videokameras überwachten Arbeitsalltag und in der Welt der unerfüllten Wünsche, Träume und Perversionen. Altersempfehlung ab 16 Jahren.  Termine: Mi, 8.5. - Sa, 18.5, ab 20:30 Uhr.

Beinfreiheit war am 8. April im Auditorium der Wiener Staatsoper kein Thema: Erstmals seit zwölf Jahren feierte mit Hans Werner Henzes "Pollicino" wieder eine Kinderoper im regulären Spielbetrieb ihre Premiere auf der Hauptbühne - ein Herzensprojekt von Direktor Dominique Meyer. Und mit der poetischen Inszenierung des Gruselmärchens durch Regisseur Rene Zisterer und seine Bühnenbildnerin Maria-Elena Amos dürfte es fraglos gelingen, ein junges Publikum aller Altersstufen an die Oper heranzuführen. (Weitere Aufführungen am 1., 4., 7. und 8. Mai, am 18., 20. und 25. Dezember sowie am 4., 7. und 8. Mai 2014.




"Woran, meine Liebe, glauben wir noch?", lässt der Ehemann trällernd Georg Danzers "Weiße Pferde" durch das eheliche Schlafzimmer traben, ehe er der überspannten Gattin zur Entspannung seinen Plastik-Penis reicht. An die Liebe glaubt im Rabenhof jedenfalls keiner mehr. "Love stinks" steht auf der Faschingsgirlande, die von einer Friseurin drei Szenen zuvor in ihrem Salon aufgehängt wurde. Wie schon bei Schnitzler werden auch in Werner Schwabs "Reigen"-Version die Illusionen an der Garderobe abgegeben, ehe Männer und Frauen einander begegnen. Andy Hallwaxx flotte Inszenierung amüsierte das gestrige Premierenpublikum (16. APril) beträchtlich, nicht zuletzt dank der Wandlungsfähigkeit der beiden einzigen Darsteller Katharina Straßer und Christian Dolezal.


André Hellers Show "Afrika! Afrika!" kommt erneut nach Österreich. Am 1. Oktober feiert die neue Zirkusshow Premiere im Festspielhaus Baden-Baden und geht auf mehrmonatige Europa-Tournee, bei der sie ab 22. Oktober auch nach Klagenfurt, Innsbruck, Linz, Salzburg, Wien, Bregenz und Graz kommen wird. Vorverkaufsstart für die Österreich-Termine ist bereits am 15. April.


Sie tut es viermal hintereinander: Couchpolster abklopfen, Boden schrubben, Fenster putzen. Mittendrin, immer an der selben Stelle, geht der perfekten Hausfrau Annie die Luft aus. Sie sinkt zu Boden, robbt zu einem kleinen, orangen Döschen, wirft eine Pille ein. Begleitet von einem Sound, der in Computerspielen die Auffüllung des Energiehaushalts der Spielfigur anzeigt. Und weiter geht's. Es ist nur eine der vielen Szenen in Zach Helms Stück "Speed", die am 21. März im Theater in der Josefstadt die Scherben eines gläsernen Frauenlebens widerspiegelten. Das Publikum würdigte den rasanten, schmerzvollen Abend unter der Regie von Stephanie Mohr mit lang anhaltendem Applaus.

Wagnerianer, auf in den Wiener Rabenhof! - ein Satz, den man wohl nur selten in dieser imperativen Deutlichkeit formulieren kann. Diese Woche gilt die Empfehlung jedoch uneingeschränkt, ist im Rabenhoftheater doch der gesamte "Ring" Richard Wagners zu erleben - mit dem deutschen Schauspieler Stefan Kaminski als einzigem Darsteller. Der im Synchronfach erfahrene Künstler schafft es, lediglich von zwei Musikern flankiert, DAS Monumentalwerk der Opernliteratur als Kondensat mit vielstimmigem Chorus vor den inneren Augen der Zuschauer entstehen zu lassen - ohne dabei Wagner'sche Musik zu verwenden.

Mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations feierte Jorma Elos „Ein Sommernachtstraum“ am 16. März Premiere in der Wiener Volksoper. Das Ballett nach William Shakespeares Komödie mit Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik, das 2010 seine Uraufführung in der Wiener Staatsoper feierte, überzeugte erneut durch sein geheimnisvolles, wandlungsfähiges Bühnenbild, teils ausdrucksstarke Tänzer und eine geschmeidige Choreografie mit allerlei Schabernack und manch vorsichtig eingestreutem modernen Motiv.

Seit 13. März  gibt das Naturhistorische Museum (NHM) Wien im Rahmen der Ausstellung "Körperwelten & Der Zyklus des Lebens" auf 700 Quadratmetern tiefe Einblicke in die menschliche Anatomie. Nachdem bereits 1999 die Präparate des mitunter umstrittenen Anatom Gunther von Hagens in Wien zu sehen waren, ist es nach den "Körperwelten der Tiere" (2010) die zweite Ausstellung im NHM. Die aktuelle Schau setzt die Entwicklung des Menschen und die Prozessen des Alterns gewohnt eindrücklich in 200 Exponaten auseinander und soll die Besucher vor allem zur Reflexion über den eigenen Körper anregen, wie die Ausstellungskuratorin Angelina Whalley vor Journalisten erklärte.


Am 15. März tritt die Opern-Diva im Wiener Musikverein gemeinsam mit dem Czech Virtuosi Chamber Orchestra unter der Leitung von Herrn Jaroslav Kyzlinkauf.

Das Wiener Belvedere spürt ab dem morgigen Mittwoch dem Einfluss des Barocks auf die österreichische Kunst und Identität nach: Unter dem Titel "Barock since 1630" stellt man im Unteren Belvedere barocke Skulpturen und Gemälde späteren Arbeiten gegenüber und verdeutlicht so das gleichsam virale Nachwirken einer Epoche, die von späteren Generationen zum österreichischen Nationalstil verklärt wurde. "Irgendwo steckt in jedem Herzen eines Österreichers ein Stück Barock", konstatierte Belvedere-Chefin Agnes Husslein-Arco bei der Präsentation am am 26. März.

Als "Geschenk" für seine Compagnie tituliert der euphorisierte Ballettdirektor Manuel Legris die Einladung von vier renommierten Choreographen der Gegenwart an die Wiener Staatsoper. Die Erleichterung nach der umjubelten Premiere am 20. Februar von "Tanzperspektiven" war bei der anschließenden Feier auf der Hinterbühne ob der herausfordernden Zusammenstellung zu spüren: Mit Choreographien des Briten David Dawson, der US-Amerikanerin Helen Pickett, des Franzosen Jean-Christophe Maillot sowie des Deutschen Patrick de Bana ist am 20. Februar ein stimmiger Abend zwischen klassischer Eleganz und moderner Vielfalt gelungen, der das Potenzial des Wiener Staatsballetts einmal mehr unterstreicht.

Eine böse Nachricht für die Fans von Cecilia Bartoli: Der italienische Starmezzo muss wegen eines Infektes die Premiere von Gioachino Rossinis "Le Comte Ory" im Theater an der Wien am 16. Februar absagen. Auch für den Termin am 18. Februar muss Bartoli passen. An den beiden Abenden übernimmt ihren Part der Comtesse Adele die Südafrikanerin Pretty Yende. Diese hatte die Rolle bereits Anfang des Jahres an der New Yorker MET gesungen und ist als Adele bereits für 2014 an die Mailänder Scala engagiert.

Heute (11. Februar) ist Rosenmontag und somit auch fast schon das Faschingsende. Dazu passt das traditionelle Gschnas im Wiener Konzerthaus, das diesmal unter dem Motto "Alles Salsa!" steht. Für diesen Anlass hat sich das Haus etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Stargast ist "Don Giovanni" Erwin Schrott, der nicht nur als Jurymitglied fungiert, um das schönste Kostüm des Abends zu finden. Der Lebensgefährte von Anna Netrebko wird auch eine Live-Kostprobe aus seinem Album Rojotango zum Besten geben. Das ganze Programm präsentiert er einen Tag später, am 12. Fenruar, im Wiener Konzerthaus.

Leopold Museum: Mit einer Abend-Öffnung für textilloses Publikum trägt man am 18. Februar ab 18 Uhr wiederholten Nachfragen von Nudisten-Vereinen Rechnung.


Die Kammeroper entwickelt sich zunehmend zum Kraftwerk für das Mutterhaus Theater an der Wien: Nach einer enttäuschenden "Radamisto"-Inszenierung tags zuvor im Haus am Naschmarkt legte das junge Ensemble am Fleischmarkt Montagabend (21. Jänner) eine packende Version von Giacomo Puccinis "La Boheme" vor.

Eine "künstlerische Macht-Demonstration eines Naturtalents", schreibt die APA über das Schauspiel-Comeback von Felix Mitterer.  Das Wagnis des Autors, sich im vergangenen Sommer bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs nach 29 Jahren Pause in Franz Kafkas "Ein Bericht für eine Akademie" wieder als Schauspieler zu versuchen, ist voll aufgegangen. "Ich war sehr erleichtert", gesteht Mitterer im Gespräch mit der APA. Doch nun baut sich erneut Spannung auf: Ab 30. Jänner gastiert die Produktion in Wien (im Stadttheater Walfischgasse).

In einer quietschbunten Zirkuswelt siedelte Regisseur Tama Matheson seine Grazer Inszenierung von Giuseppe Verdis "Falstaff" an und setzte damit ausschließlich auf die heiteren Aspekte der Geschichte. Die Sänger konnten bei der Premiere am 19. Jänner mit der quirligen Regie zumindest darstellerisch Schritt halten, musikalisch hätte man sich mehr Präzision gewünscht. Johannes Fritzsch konnte am Pult des Grazer Philharmonischen Orchesters vor allem in den kraftvollen Passagen überzeugen, das Feinnervige der Musik verlor sich dagegen etwas.


Viktor Frankenstein V. hat offenbar tolle Sprachlernprogramme auf seinem Laptop. Denn als seine aus Leichenteilen zusammengeflickte, doch überaus passabel aussehende Kreatur per Enter-Taste ins künstlich geschaffene Leben gerufen wird, spricht sie fließend Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Japanisch. Das Monster ist cool. Der wahre Außenseiter ist der verrückte Wissenschafter, der sich nach Liebe und Anerkennung sehnt. Das ist die Botschaft von Holger Schobers "Frankenstein"-Bearbeitung für Kinder ab 11 Jahren, die gestern, Dienstag (15. Jänner), im Wiener Rabenhof ihre gefeierte Premiere hatte.


Sie ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands, die Quotenqueen unter den "Tatort"-Kommissaren und meistgesehene TV-Ermittlerin überhaupt. Nur auf der Bühne hat Maria Furtwängler noch nie gespielt. Am Sonntag (13. Jänner) gab sie in Berlin ihr Theaterdebüt in Neil Simons Komödienklassiker "Gerüchte, Gerüchte" - und hat gehörig Lampenfieber.

Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."


Am 17. Jänner feiert Silke Hasslers "Total glücklich" in den Kammerspielen in Wien Uraufführung.

Das Kult-Musical nimmt Kurs auf das Wiener Ronacher. Am 21. Februar ist große Premiere in der Bundeshauptstadt.

Vom 9. bis 20. Jänner gastiert das Eis-Spektakel mit seinem Programm "Speed" in der Wiener Stadthalle.

Die Kunstpräsentationen in den Schaufenstern des Swarovski-Geschäfts in der Wiener Kärntner Straße haben mittlerweile Tradition. Am Montag wurde die neueste Installation "Art Tales" enthüllt, mit der man auf einen etwas größeren Kunstpräsentator verweist - das Kunsthistorische Museum und seine Kunstkammer. Deren Wiedereröffnung für die Öffentlichkeit am 1. März bietet den Anlass, das Prinzip der barocken Wunderkammer für den kleinen Rahmen eines Schaufensters zu adaptieren.

Die Festspielstadt Bayreuth startet ins Wagner-Jubiläumsjahr - aber ohne Pathos, schweren Klang und Ehrfurcht. Die Stadt hat ein Comedy-Programm in Auftrag gegeben. Uraufgeführt wird das Werk "Hojotoho" an diesem Sonntag (6. Jänner) vom Wiener Blechbläser-Ensemble Mnozil Brass, das bekannt ist für seine unkonventionellen Auftritte. Regie führt Philippe Arlaud. Dem französischen Regisseur ist Bayreuth und Richard Wagner bestens bekannt, seine "Tannhäuser"-Inszenierung wurde von 2002 bis 2007 bei den Festspielen gezeigt.

Robert De Niros Hemd mit den Kunstblutflecken aus "Kap der Angst" und sein in "Wie ein wilder Stier" getragener Boxhandschuh gehören zu den rund 600 Ausstellungsstücken, die in der Schau "Martin Scorsese" (10. Jänner bis 12. Mai) im Berliner Museum für Film- und Fernsehen zu sehen sein werden. Für die weltweit erste Ausstellung über das Werk von US-Regisseur Scorsese hat der heute 70-jährige Oscar-Preisträger erstmals sein privates Archiv geöffnet.


Der Beschluss des italienischen Staatsfernsehens RAI, am 1. Jänner das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker nicht live zu übertragen und dafür ein Konzert im Venediger Theater La Fenice zu senden, hat empörte Reaktionen italienischer Zuschauer ausgelöst. Die Direktion des Staatsfernsehens und die Redaktionen italienischer Tageszeitungen wurden von Protestbriefen erzürnter Musikliebhaber überflutet, die den Verzicht auf die Live-Übertragung des Wiener Konzerts als Affront bezeichnen.

"Grandios. Das muss man gesehen haben." Maximilian Schell zeigt sich begeistert von der Neuaufstellung der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums (KHM) in Wien. In einem 45 Sekunden dauernden Videoclip wirbt der Oscar-Preisträger für die Wiedereröffnung, die am 28. Februar nach gut zehnjähriger Schließzeit über die Bühne gehen wird. Gleichzeitig präsentiert das Museum ein neues Corporate Design inklusive neu gestalteter Website.
 


Franz Welser-Möst 
dirigierte zum zweiten Mal in seiner Karrier die Wiener Philharmoniker im 
Goldenen Saal des 
Musikvereins.

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