TV-Premiere für den ersten Mundl-Film

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TV-Premiere für den ersten Mundl-Film

Das Bier ist noch immer "net deppat!". Und Sohn Karli "ein Trottl". Zwanzig Jahre nach dem Ende der Kultserie Ein echter Wiener geht nicht unter feierte Edmund Sackbauer alias "Mundl" 2008 sein Comeback im Kino. Karl Merkatz brilliert wie immer in der Hauptrolle. Während der zweite Teil am 24. Dezember im Kino startet , zeigt der ORF am Samstag das Austro-Movie Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga als Premiere im Hauptabendprogramm.

Inhalt
Im ersten abendfüllenden Mundl-Film geht es um Edmund Sackbauers 80. Geburtstag. Seine Familie ist zwar wesentlich größer geworden, aber hat sich auch immer mehr voneinander entfernt. Damit ihr Edmund aber nicht zu sehr vereinsamt, organisiert seine geliebte Toni (Ingrid Burkhard) ein Geburtstagsfest. Dass dabei allerhand schiefgeht und dem Mundl auch der Schmäh nicht ausgeht, ist klar.

Kinoerfolg
Die österreichische Produktion, die im Jahr 2008 in den heimischen Kinos anlief, war mit mehr als 370.000 Zuschauern der erfolgreichste Film des Jahres und liegt nach Hinterholz 8, Poppitz und Müllers Büro an vierter Stelle der erfolgreichsten österreichischen Filme aller Zeiten. Und das, obwohl sich einiges verändert hat: "Natürlich ist er nicht mehr der Mundl, der er damals war. Drei Jahrzehnte sind vergangen, da ändert sich alles. Auch ein Mundl Sackbauer", erzählt Merkatz über seine Rolle.

Fortsetzung
Trotzdem lag es nahe, eine Fortsetzung zu drehen. Doch die Hauptdarsteller waren zuerst gar nicht glücklich mit der Entscheidung. Sie seien zu alt und fragten, was denn die Geschichte sein soll. "Was sollen wir da machen? Sterben?", scherzte der 79-jährige Hauptdarsteller. Aber als alle das Drehbuch gelesen hatten, entschied man sich doch für die Produktion. "Es war eine kollegiale Entscheidung. Hätte einer Nein gesagt, wäre nicht gedreht worden", so Merkatz.

In Die Deppat’n und die Gspritzt’n erben die Sackbauers eine Villa im noblen Döbling. Dort kann sich Mundl zwar um den Garten kümmern, bekommt es aber auch mit den noblen Nachbarn zu tun. Da bleibt dem Mundl wieder einiges zum Schimpfen.

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