Startenor Villazón 
als Opern-Regisseur

Nacht-Kritik

Startenor Villazón 
als Opern-Regisseur

Der mexikanische Startenor Rolando Villazón, der 2005 bei den Salzburger Festspielen als Alfredo in Verdis La traviata an der Seite von Anna Netrebko weltberühmt geworden ist, hat viele Begabungen. Er ist ein toller Karikaturist – dieses Talent teilt er mit Enrico Caruso –, ein beliebter Fernseh-Moderator, sorgt als jonglierender Dr. Rollo bei den Clowndoctors Rote Nasen dafür, dass kranke Kinder ­wieder gesund werden, und hat im Herbst seinen ersten Roman Kunststücke, die poe­tische Geschichte eines Clowns, herausgebracht.

Farce
2011 ist er mit Massenets Werther in Lyon unter die Opernregisseure gegangen. Nach Donizettis Liebestrank in Baden-Baden folgt am 17. Jänner sein Wiener Regie-Debüt: An der Volksoper inszeniert er Donizettis Opernfarce Viva la Mamma, in der eine schmierige Operntruppe in der Provinz Johann Adolf Hasses barocke Festoper Romolo ed Ersilia zur Aufführung bringen will. „Das Ganze ist sehr lustig“, sagt Villazón, „weil der Tenor, die Primadonna und die zweite Sopranistin, der Dirigent und der Regisseur ständig miteinander streiten und ein fürchterliches Chaos bei den Proben anrichten. Das Stück ist ein Spiegel des Opernalltags.“

Autor: E. Hirschmann-Altzinger
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