Sonderthema:
Rudi

Talk-Attacke

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Rudi "Seyffenstein" Roubinek als Talk-Master

Diese Show wird heißer als jeder Club 2. Die Themen regen mehr auf als jede Barbara Karlich Show. Und die Gäste sind so unberechenbar wie der Ausgang eines Skispringens bei extremen Seitenwind: Ab dem 13. Jänner soll Die ARGE Talk-Show in der "Donnerstag Nacht" von ORF 1 für Top-Quoten sorgen. Rudi Roubinek alias Talk-Master Conrad S. Moichler verrät in TV-AUSTRIA die Details zur Sendung.

TV-AUSTRIA: Herr Roubinek, wie sieht die Idee hinter der "ARGE Talk-Show" aus?

Rudi Roubinek: Die Grundidee der "ARGE Talk-Show" orientiert sich an Debatten-Wettbewerben, wie wir sie aus dem angloamerikanischen Raum kennen. Dabei müssen die Redner Positionen vertreten und verteidigen, die nicht ihrer eigenen Meinung entsprechen.

TV-AUSTRIA: Und Sie haben sich die Rolle des Moderators selbst auf den Leib geschrieben?

Roubinek: Ja und es macht mir großen Spaß, diese Figur zu spielen.

TV-AUSTRIA: Wie lässt sich Conrad S. Moichler charakterisieren?

Roubinek: Er ist etwas dümmlich und ungebildet, aber durchaus hinterfotzig. Und er hat in seiner Art ein bisschen etwas von Fernsehfiguren wie Karl Moik und Heinz Conrads. Den Vornamen Conrad trägt er nicht zufällig.

TV-AUSTRIA: Werden die Zuschauer durch das Vermischen von gespielten Szenen und tatsächlicher Meinung nicht verwirrt?

Roubinek: Jein, wir sagen den Zuschauern am Beginn, dass und welche Rolle die Comedians spielen. Wenn Gregor Seberg einen Mörder spielt, dann wissen die Zuschauer auch, dass er nicht wirklich ein Mörder ist.

TV-AUSTRIA: Warum diese Kombination aus Satire und Realität?

Roubinek: Wir verdichten mit dieser Form das Format der klassischen Talkshow und konfrontieren die Zuschauer so mit einer geballten Masse an komischen Argumenten.

TV-AUSTRIA: Und sorgen so für mehr Zündstoff als mit einer klassischen Talkshow?

Roubinek: Wir wollen in erster Linie unterhalten. Aber wenn es in oder nach einer Sendung Konflikte gibt, dann habe ich kein Problem damit. Wir machen aber nicht vorsätzlich eine Sendung, um damit aufzuregen.

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