Tenor Licitra kämpft weiter mit dem Tod

Gehirnschäden

Tenor Licitra kämpft weiter mit dem Tod

Der italienische Tenor Salvatore Licitra, der am Samstag bei einem Verkehrsunfall auf Sizilien schwer verletzt worden ist, kämpft weiter mit dem Tod. Der Zustand des 43-Jährige, der im Krankenhaus Garibaldi in Catania liegt, sei nach einer schweren Operation stabil, doch weiterhin besorgniserregend. In den nächsten Stunden seien keine Besserungen zu erwarten, teilten die Ärzte mit.

Gehirnschäden sehr schwerwiegend
Die Mediziner schließen nicht aus, dass der Tenor wegen eines Schwindelanfalls die Kontrolle seines Vespa verloren habe und deswegen gegen eine Mauer geprallt sei. Licitra sei gesund und robust, doch die Gehirnschäden seien sehr schwerwiegend, meinte der Chefarzt der Intensivstation des Hospitals, Sergio Pintaudi.

Licitra zählt zu den bekanntesten Tenören Italiens und ist öfter in der Wiener Staatsoper aufgetreten. Mit Verdis und Puccinis Heldenpartien eroberte er in seiner Karriere die Opernhäuser der Welt.
 

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