U2-Bono: Politik-Trip statt Reha

Unvernünftig

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U2-Bono: Politik-Trip statt Reha

„Er sah furchtbar aus, wirkte angeschlagen und hatte Schwierigkeiten, aus dem Auto auszusteigen!“ Zehn Tage nach der dramatischen Not-Operation ist im Internet das erste postoperative Foto von U2-Sänger Bono (50) aufgetaucht. Im südfranzösischen Küstenstädtchen Beaulieu wurde er Montagnachmittag, 31.5. von einem Fan entdeckt. Das via U2achtung.com verbreitete Foto zeigt den einst so fitten Superstar müde und abgekämpft. Unrasiert, Schlabberpulli und fettige Haare. Bono war, wie auch die französische Gendarmerie bestätigte, von seinem Zweitwohnsitz in Eze sur Mer auf dem Weg zu einem Afrika-Meeting. Vorgespräche zum gestrigen Afrika-Gipfel in Nizza. Ein krasser Widerspruch zu der von Bayern-München-Arzt Dr. Müller-Wohlfahrt verordneten achtwöchigen Reha.

100 Stunden Spital
Vor zehn Tagen wurde Bono nach Bandscheiben-Vorfall, akuter Stauchung des Ischiasnervs und Kreuzband-Einriss in München operiert. 100 Stunden lag er – von drei Bodyguards bewacht – im LMU Klinikum Großhadern. Seit 25. Mai weilt er an der Côte d’Azur. Die US-Tournee – 16 Konzerte vor 1,1 Millionen Fans – musste schon auf 2011 verschoben werden. Die Europa-Tour (Start: 6. August, Turin) wackelt. Auch das seit Monaten ausverkaufte Wien-Konzert (30.8.). U2-Bandkumpane The Edge schätzte gleich nach Bonos Spitals-Aufenthalt die Wien-Chancen auf „90 Prozent“. „Wir werden alles daran setzen, dass er nicht zu früh auftritt. Notfalls müssen wir ihn anketten.“

Wie das aktuelle Foto beweist, funktioniert das Anketten nicht. In seiner Rolle als Pop-Politiker gefährdet Bono jetzt die Tour…

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