Verschwundenes 8-Mio.-Gemälde in USA aufgetaucht

Original Basquiat

© Mychele DANIAU/mg/mas

Verschwundenes 8-Mio.-Gemälde in USA aufgetaucht

Ein in Brasilien verschwundenes Gemälde des US-Künstlers Jean-Michel Basquiat ist in New York wieder aufgetaucht. Wie die "New York Sun" am Donnerstag berichtete, stellte die Polizei die Acryl-Öl-Collage "Hannibal" von 1982 im Wert von acht Millionen Dollar (knapp 5,5 Millionen Euro) in einem Lagerhaus in Manhattan sicher. In Brasilien läuft ein Rechtsstreit um das Gemälde.

Letzter Besitzer: brasilianischer Banker
Der letzte bekannte Besitzer war ein brasilianischer Bankier, der seit dem Zusammenbruch seiner Bank Banco Santos eine 21-jährige Haftstrafe wegen Betrugs verbüßt. Seine Kunstsammlung war im Zusammenhang mit dem Verfahren beschlagnahmt worden, um seine Schulden zu begleichen. Das Basquiat-Gemälde fehlte damals jedoch auf unergründliche Weise. Es war offenbar zuvor beiseitegeschafft worden. Wer es nach New York brachte, ist den Behörden zufolge unklar. Das Bild soll jetzt voraussichtlich an Brasilien zurückerstattet werden.

Basquiat, der Neo-Expressionist
Der 1960 geborene Basquiat war in New York zunächst durch Graffiti-Kunst bekanntgeworden. In den 80er Jahren erwarb er internationales Ansehen als Neo-Expressionist. Er starb 1988 an einer Überdosis Drogen, seine Arbeiten werden nach wie vor zu hohen Preisen gehandelt.

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